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Aktuelles

Anleger beenden kurze Kaufauszeit

Der Start in den Handelstag verlief zurückhaltend, gegen Mittag entschließen sich die Anleger wieder einzusteigen. Wenn US-Konjunkturdaten nicht dazwischenkommen, steht einer erfolgreichen Börsenwoche nichts mehr entgegen.

Der Dax notiert gegen Mittag um bis zu ein halbes Prozent fester und steht solide über 6.500 Punkten. Der deutsche Leitindex drehte nach frühen Abschlägen wieder ins Plus und setzt damit seine Vortagesrally, wenn auch mit gedrosseltem Tempo, fort. Die Anleger lockt die Hoffnung auf einen kurz bevorstehenden Durchbruch bei den griechischen Schuldenverhandlungen zurück in den Markt. EU-Währungskommissar Olli Rehn hatte beim Weltwirtschaftsforum in Davos, den baldigen Abschluss angekündigt: Wir stehen kurz davor.

Datum: 2102-01-27 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_589096

DAX - Kampf um die magische Marke

Auch am letzten Handelstag der Woche kann sich der Dax zunächst an der Marke von 7.000 Punkten halten. Anleger bleiben dem Aktienmarkt gewogen, nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel am Vortag die Märkte besänftigte hatte.

Die Kanzlerin hatte EZB-Präsident Mario Draghi den Rücken gestärkt. Seine Absicht alles Erforderliche zu tun, um den Euro zu stützen \"stehe in Einklang mit den europäischen Regierungen\", so Merkel. Daraufhin hatten die US-Börsen am Donnerstagabend im Plus geschlossen, und auch der japanische Nikkei-Index verbuchte am Morgen deutscher Zeit Zugewinne von knapp einem Prozent. Euro gut in Form Die Gemeinschaftswährung kann sich am Morgen deutlich über die Marke von 1,23 Dollar absetzen und wird zurzeit mit 1,2370 Dollar gehandelt. Widerstände jenseits der 7.000 Dem Dax trauen Analysten wie die der LBBW nach dem Erreichen der Marke von 7.000 Punkten durchaus noch mehr zu. Einen Test der Widerstände bei 7.028 und 7.061 Punkten erwarten die Experten Martin Siegert und Holger Frey in einem morgendlichen Kommentar. Banken im Vorwärtsgang Im Leitindex können sich im frühen Handel zunächst die Aktien der beiden Banken Commerzbank und Deutsche Bank in der Dax-Spitze behaupten. Auch Schwergewichte wie Daimler und ThyssenKrupp verbuchen leichte Zugewinne. Allianz schaut auf Swiss Life Allianz-Papiere profitieren leicht von den Geschäftszahlen des Schweizer Konkurrenten Swiss Life. Dessen Gewinn ist im ersten Halbjahr zwar um 10,4 Prozent auf 361 Millionen Franken gesunken. Die Zahlen waren allerdings besser als erwartet. Der Gewinnbeitrag des ehemaligen MDax-Konzerns AWD im Swiss Life-Konzern ging deutlich zurück. Post vor schwierigen Zeiten? Am Dax Ende notiert dagegen die Aktie der Deutschen Post, die knapp ein Prozent einbüßt. Analysten der Schweizer UBS haben den Titel von \"kaufen\" auf \"halten\" zurückgestuft und begründen dies mit dem schwieriger werdenden Konjunkturzyklus. Das Wachstum der Express-Sparte DHL könne demnächst nachlassen. Lufthansa in Streik-Angst Nach Ansicht von Beobachtern stehen die Zeichen im Streit des Konzerns mit der Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO auf Streik. Gegen 13 Uhr wird eine Entscheidung der Gewerkschaft bekanntgegeben, eine Einigung gilt derzeit als unwahrscheinlich. Die Lufthansa-Aktie trudelt rund ein Prozent ins Minus. Solarworld weiter in Ungnade Im TecDax fällt wieder einmal die Aktie des Solar-Konzerns Solarworld negativ auf. Die Deutsche Bank hält zwar an ihrem Anlageurteil \"hold\" fest, hat das Kursziel für die Aktie des ins Schlingern geratenen Unternehmens aber von 1,40 Euro auf 0,95 Euro gesenkt. Solarworld-Papiere halten sich zum Handelsstart aber auf Vortagesstand. USA wollen Ölpreis deckeln Den immer weiter steigenden Ölpreisen will die US-Regierung nach aktuellen Meldungen Einhalt gebieten. Damit steigende Preise die Sanktionen gegen den Iran im Atomstreit nicht unterlaufen könnten, wird über eine Freigabe der strategischen Ölreserven der USA nachgedacht. Der Ölpreis hat wegen des Iran-Streits zuletzt enorm zugelegt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet inzwischen knapp 116 Dollar. US-Daten am Nachmittag Weitere Aufwärtsimpulse könnten die Aktienmärkte am Nachmittag erhalten. Der wichtige Verbrauchervertrauensindex der Uni Michigan und die US-Frühindikatoren werden gegen 16 Uhr erwartet.

Datum: 2012-08-17 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_630702

AWD lastet auf Swiss Life

Die vor vier Jahren übernommene ehemalige Maschmeyer-Firma bleibt für Swiss Life ein Klotz am Bein. Rückstellungen für Rechtsfälle bei AWD drückten den Gewinn des Schweizer Lebensversicherers.

Wie lange machen die Schweizer das noch mit? Immer wieder trüben Probleme bei der Tochter AWD die Bilanz von Swiss Life. Im vergangenen Jahr belasteten Rückstellungen in Höhe von 47 Millionen Euro beim deutschen Finanzvertrieb die Gewinnbilanz der Eidgenossen. SWISS LIFE HOLD... 87.79 +4.14 +4.96% Erneute Rückstellungen bei AWD Im ersten Halbjahr 2012 musste AWD erneut Millionen für Rechtsstreitigkeiten wegen angeblicher Falschberatung und windigen Verkaufsmethoden zurückstellen. Der Gewinn des deutschen Finanzmaklers schrumpfte um über 40 Prozent auf 13,1 Millionen Euro. Die AWD-Rückstellungen schmälerten den Gewinn von Swiss Life. Der eidgenössische Marktführer bei Lebensversicherungen verdiente in den ersten sechs Monaten 361 Millionen Franken – zehn Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Kleiner Trost: die Analysten hatten noch schlechtere Zahlen befürchtet. Sie hatten lediglich 304 Millionen Euro als Betriebsgewinn prognostiziert. Swiss Life trotzt Zinstief Klammert man die AWD-Rückstellungen aus, konnte Swiss Life den Reingewinn um 15 Prozent auf 369 Millionen Franken steigern. Trotz historisch tiefer Zinsen und den anhaltend volatilen Märkten verbesserte der Traditionskonzern die Nettokapitalerträge aus dem Versicherungsgeschäft um gut die Hälfte auf 3,2 Milliarden Franken. Die direkte Anlagerendite stagnierte bei 1,8 Prozent. Die Aktie von Swiss Life legt am Freitag über drei Prozent zu. Seit Juni befindet sich der Finanztitel im Aufwind. Er hat gut 30 Prozent zugelegt. Im Sog von Swiss Life steigt auch die Aktie des deutschen Konkurrenten Allianz um 0,6 Prozent.

Datum: 2012-08-17 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle:

Daily Morning Report 24/07/2012

Morning Report Deviesen

The euro was trading near a 12-year low against the yen amid fears the Spanish debt crisis is growing and straining healthier European nations. Earlier, the yield on the Spanish 10-year note approached 7.50%, well above the 7% threshold deemed unsustainable by the markets on fears Spain will find it increasingly harder to finance itself. Eurozone policymakers recently arranged EUR100 billion in rescue funding for Spain to prop up its banking sector though fears persist the country itself will need a financial lifeline, which sent the euro falling and demand for safe-haven currencies like the yen rising. Elsewhere in Europe, Moody’s Investors Service slapped negative outlooks on Germany, the Netherlands and Luxembourg, down from stable; on sentiment the three top-rated countries will eventually shoulder more debt burdens in countries like Spain and Italy. Meanwhile fresh data broke earlier pointing to an increasingly anxious European consumer. A European Commission index on consumer confidence dropped to -21.6 for July from -19.8 in June. The index hit its lowest point since August 2009 and came in well below analysts\' forecasts for a -20.0 reading Reports surfaced over the weekend that the International Monetary Fund was considering abandoning participation in Greek lending facilities over concerns the country will miss debt-reduction targets. Fund officials, however, will attend talks with Athens and fellow lenders the European Commission and the European Central Bank later Tuesday, which bolstered the euro and other higher-yielding currencies somewhat. Later Tuesday, Federal Reserve Chairman Ben Bernanke is due to speak; his comments will be closely watched for clues to the possible future direction of monetary policy.

Datum: 2012-07-24 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: metatrader4

Moody\'s-Ausblick für Deutschland auf \"negativ\" gesenkt

Nur eine wirtschaftspolitische Binse? Nach der schlechteren Bewertung der Aussichten für die Bonität Deutschlands durch die US-Ratingagentur Moody\'s haben deutsche Politiker davor gewarnt, diesen Schritt überzubewerten. Moody\'s hatte die Aussichten unter anderem für Deutschland auf \"negativ\" gesetzt - ohne aber die Bestbewertung \"Aaa\" zu ändern.

Vize-Regierungssprecher Georg Streiter sagte der Nachrichtenagentur dpa, die Bundesregierung nehme die Entscheidung zur Kenntnis. Die Einschätzung betreffe ein Land, von dem Hilfe erhofft werde. Auch Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler reagierte gelassen. \"Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin strukturell in sehr guter Verfassung\", sagte der der FDP-Chef der \"Rheinischen Post\". Auf europäischer Ebene bestünden weiterhin die bekannten Risiken. Aber man sei vom mittel- bis langfristigen Erfolg \"der umfangreichen eingeleiteten Maßnahmen zur Vertiefung der Stabilitätsunion\" überzeugt. Klaus-Rainer Jackisch (ARD) zur Warnung der Ratingagentur Moody\'s tagesschau 12:00 Uhr, 24.07.2012 intern Download der Videodatei Wir bieten dieses Video in folgenden Formaten zum Download an: Mobil (h264) Video: H.264/MPEG4 480x272px 320kbps Audio: 96kbps, Mono Mittel (h264) Video: H.264/MPEG4 512x288px 512kbps Audio: 128kbps, Stereo Mittel (WebM) Video: WebM 512x288px 512kbps Audio: 128kbps, Stereo Groß (h264) Video: H.264/MPEG4 960x544px 1536kbps Audio: 192kbps, Stereo Technische Details einblenden Hinweis: Falls die Videodatei beim Klicken nicht automatisch gespeichert wird können Sie mit der rechten Maustaste klicken und \"Ziel speichern unter ...\" auswählen. \"Kein Grund zur Unruhe\" SPD-Fraktionsvize Joachim Poß nannte die Entscheidung nicht überraschend und \"eine wirtschaftspolitische Binse\", für die man keine Ratingagentur brauche. Der Nachrichtenagentur dapd sagte er, dass sich vor allem die kurzfristigen Risiken für Deutschland zuletzt vergrößert hätten, sei allgemein bekannt. Poß unterstellte dem Unternehmen zugleich, absichtlich einen kritischen Zeitpunkt gewählt zu haben: Es falle auf, dass sich Moody\'s in Situationen hervortue, die besonders fragil seien, sagte er mit Blick auf die Lage in der Eurozone. Der CSU-Finanzexperte Hans Michelbach betonte, die Agentur bestätige auch die Einschätzung dass sich Deutschland auf einem stabilen Wachstumspfad befinde - daher sei die Bewertung kein Grund zur Unruhe. Er wertete sie aber auch als Hinweis, dass auch Deutschland nicht grenzenlos belastbar sei. Neue Lasten seien den Bürgern kaum zu vermitteln. Auch das Bundesfinanzministerium hatte zuvor darauf verwiesen, dass Moody\'s das höchste Rating für die Bundesrepublik bestätigt habe. Die von Moody\'s angeführten kurzfristigen Risiken seien bekannt, längerfristige Stabilisierungsaussichten seien aber unerwähnt geblieben. Das Ministerium betonte zudem, die \"soliden\" Aussichten für das deutsche Wirtschaftswachstum. Deutschland erwarte zudem ab 2014 einen ausgeglichenen Staatshaushalt. Auch an den internationalen Finanzmärkten sei das Vertrauen in Deutschland hoch. Hintergrund Rating-Tabelle Weitere Meldungen Wie kreditwürdig sind welche Staaten? Die Ratings der Euro-Staaten im Überblick. [mehr] Ausblick schlechter, Bewertung noch unverändert Moody\'s hatte den Ausblick für die Bundesrepublik von \"stabil\" auf \"negativ\" verschlechtert. Damit droht Deutschland mittelfristig der Entzug des bisherigen Spitzenratings. Vorerst bestätigte Moody\'s aber die Top-Note \"Aaa\". Die Ratingagentur begründete die negative Einschätzung zur weiteren Entwicklung der deutschen Kreditwürdigkeit mit der Schuldenkrise und dem \"Ausmaß der Ungewissheit über den Ausblick für den Euro-Raum\". Die möglichen Auswirkungen plausibler Szenarien über Mitgliedstaaten rechtfertigten keinen stabilen Ausblick mehr. Warnung vor griechischem Euro-Austritt Unter anderem wertete Moody\'s einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone als \"eine materielle Bedrohung für den Euro\". Trotz einer starken Reaktion der Euro-Staaten werde in diesem Fall eine \"Kettenreaktion von Schocks im Finanzsektor und ein Liquiditätsdruck auf Staaten und Banken\" in Gang kommen, die von der Politik nur zu einem sehr hohen Preis eingedämmt werden könnten. Zudem reagierten die EU-Staaten nur auf die Krise, was zu keinem stabilen Ergebnis führen werde. Das Risiko werde von der Schuldenlast Spaniens und Italien und deren immer teurer werdenden Finanzierung erhöht. In Deutschland sei zudem der Bankensektor anfällig, sollte sich die Schuldenkrise in Europa verschärfen, schrieb Moody\'s. Die deutschen Banken seien geschäftlich besonders mit Spanien und Italien verbunden. Audio: Moody\'s senkt Ausblick für Deutschland AudioClaudia Sarre, NDR-Hörfunkstudio New York 24.07.2012 08:36 | 1\'07 Download Download der Audiodatei: Wir bieten dieses Audio in folgenden Formaten zum Download an: mp3-Format Audio: 64kbps, Mono Ogg Vorbis Audio: 64kbps, Mono Technische Details einblenden Auch Niederlande und Luxemburg betroffen Die Entscheidung von Moody\'s betrifft auch andere Staaten der Eurozone. Auch für die Niederlande und Luxemburg wurde zwar die bestmögliche Bonitätsnote \"Aaa\" vorerst bestätigt, der Ausblick für beide Staaten wurde aber wie bei Deutschland auf \"negativ\" gesenkt. Moody\'s hatte bereits im Februar den Ausblick für Österreich und Frankreich auf negativ gesetzt. Noch haben beide Länder aber ihre Spitzenbewertung \"Aaa\". Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker erklärte, man halte am Plan einer Stabilisierung der gesamten Eurozone fest. \"Wir bekräftigen erneut unser starkes Bekenntnis, die Stabilität der Eurozone als Ganzes sicherzustellen\", erklärte der luxemburgische Premierminister. Deutschland, die Niederlande und Luxemburg hätten \"einwandfreie Grundlagen\".

Datum: 2012-07-24 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/bonitaetdeutschland102.html

Dax holt sich Kraft aus China

Nach zwei verlustreichen Handelstagen schöpft der Dax wieder Kraft. Die holt er sich aus China. Positive Konjunkturdaten dort lassen Börsianer die Eurokrise vergessen - aber nur kurz. Spanien meldet sich zurück.

Am Markt wächst die Angst vor einem Zahlungsausfall der Spanier. Abzulesen ist das am Rentenmarkt, wo erstmals seit elf Jahren die Rendite für fünfjährige Staatsanleihen über die für zehnjährige Papiere gestiegen ist. Üblicherweise erhalten Anleger für Anleihen mit einer kürzeren Laufzeit weniger Zinsen als für Langläufer. Kehrt sich dies um, deutet das in der Regel darauf hin, dass das Risiko für einen Zahlungsausfall an den Märkten höher eingeschätzt wird. Obendrein lieh sich Spanien heute frisches Geld am Markt und musste dafür höhere Zinsen zahlen. Über eine Auktion wurden Geldmarktpapiere über drei und sechs Monate Laufzeit im Volumen von rund drei Milliarden ausgegeben. Sie benötigen den um dieses Audio/Video betrachten zu können. Börsenbericht 11.20 Uhr Einkaufsmanager sind pessimistisch Ein negatives Zeichen für die Wirtschaftsentwicklung in Europa kam von den Einkaufsmanagern der Konzerne. Der Markit-Einkausmanagerindex verharrt unter der Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum signalisiert wird. Auch in Deutschland bleibt er unter der Wachstumsschwelle. Der schlechte Frühindikator signalisiert: Die Abwärtsrisiken steigen. Es besteht die Gefahr, dass sich Deutschland bei der Bewältigung der Schuldenkrise übernimmt, warnt die Helaba. Die schöne Kehrseite der miserablen Daten Doch so miserabel der Einkaufsmanager-Index ausfällt, etwas Gutes hat er doch: Eine Zinssenkung der Europäischen Zentralbank wird wahrscheinlicher, kommentiert die Commerzbank. Moody’s warnt – Na und?! An der Börse hatten die miserablen Stimmungswerte keine Auswirkung. Der Dax reagierte kaum. Auch die Hiobsbotschaft von Moody’s interessierte auf dem Parkett niemanden wirklich. Die Ratingagentur hatte Deutschland mit einer Herabstufung gedroht. Man sorgt sich, dass die Schuldenlast in Europa zu groß werden könnte, dass Deutschland sie irgendwann allein schultern müsste. Aber dass dieses Risiko besteht, ist ja nichts Neues. China macht Mut Am späten Vormittag schafft es der Dax sogar ins Plus, bis auf 6.432 Punkte. Als mögliche Stütze sahen Börsianer positive Daten aus China. Dort sind die Einkaufsmanager nämlich deutlich optimistischer geworden. Der Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC stieg im Juli um 1,3 Punkte auf 49,5 Zähler. Auch das ist unter der Wachstumsschwelle, erstaunlich genug für ein Land mit einer so stark wachsenden Wirtschaft. Aber die Kennzahl kletterte auf den höchsten Stand seit Februar. Bilanzsaison nimmt Fahrt auf Die Berichtssaison ist nun auch in Deutschland in vollem Gange und nimmt zunehmend Anleger gefangen. Auch Zahlen aus dem Ausland werden genauestens verfolgt – mit entsprechenden Auswirkungen hierzulande. So gehören die Aktien von ThyssenKrupp zu den schwachen Werten im Dax, was an der enttäuschenden Umsatzentwicklung des amerikanischen Konkurrenten Steel Dynamics liegt. Dazu kam eine Kurszielsenkung der britischen Investmentbank HSBC. SAP 50.02 +0.96 +1.96% SAP auf Erfolgskurs SAP kommt dagegen mit eigenem Zahlenmaterial, wenn auch mit altem. Europas größter Softwareanbieter hatte bereits vor zwei Wochen erste Eckdaten zum zweiten Quartal gemeldet. Analysten fanden dennoch neue, erfreuliche Details in der endgültigen Bilanz: zum Beispiel, dass alle Regionen mit prozentual zweistelligem Wachstum zur jüngsten Entwicklung beigetragen hätten. SOFTWARE AG 25.39 +1.99 +8.52% Software AG bekommt Lizenzschub Ansonsten spielte die Musik vor allem im TecDax. Dort sprangen die Aktien von SAP-Konkurrent Software AG neun Prozent hoch – und damit an die Spitze des Technologieindex. Der Softwareanbieter erlöste im zweiten Quartal im Lizenzgeschäft 76 Millionen Euro, was einem Umsatzplus von 31 Prozent entspricht. Ein beachtlicher Sprung, zumal größer als erwartet. KONTRON 4.14 -0.64 -13.42% Kontron: Gewinneinbruch und Gewinnwarnung Kontron lieferte dagegen eine herbe Enttäuschung. Der Kleincomputerhersteller erlitt im zweiten Quartal einen herben Gewinneinbruch von 70 Prozent, was vor allem an den knauserigen öffentlichen Auftraggebern liegt. Die Jahresziele sind nach diesem miserablen Quartal nicht mehr zu halten. Die Kontron-Aktie verliert heute elf Prozent an Wert – das ist der schlechteste TecDax-Wert. DIALOG SEMIC. 14.02 -1.43 -9.28% Dialog verbessert seine Marge Die Aktie von Dialog Semiconductor ist ähnlich schlecht mit neun Prozent Kursminus. Der Chiphersteller enttäuschte beim Umsatz, der im zweiten Quartal zwar um 37 Prozent auf knapp 160 Millionen Dollar kletterte. Er blieb aber hinter den Erwartungen zurück. STRATEC BIOMEDI... 30.95 -0.23 -0.75% Stratec verdient weniger Das Diagnostik- und Biotechunternehmen Stratec Biomedical profitiert derweil weiter von einer hohen Nachfrage nach bereits etablierten Produkten. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 11 Prozent. Doch die Bilanz wird nur anfangs von Anlegern honoriert. Zum Mittag hin rutscht die Aktie auf die Verliererseite im TecDax. Vielleicht stößt Anleger die gesunkene Rendite auf. Schwächeanfall bei Texas und STMicro Etliche andere Bilanzen kamen aus dem Ausland, so von Texas Instruments. Europas Schuldenkrise und die maue US-Konjunktur haben den US-Chiphersteller ausgebremst. Der Infineon-Rivale gab einen Gewinn- und Umsatzrückgang bekannt. \"Unsere Kunden und Vertriebspartner werden wegen des weltwirtschaftlichen Umfelds immer vorsichtiger bei der Erteilung neuer Aufträge\", klagte Konfernchef Rich Templeton am Montag. Er rechnet für das laufende dritte Quartal mit einem ungewöhnlich zähen Geschäft. Auch der europäische Chiphersteller STMicroelectronics schwächelt. Die Erlöse gingen im zweiten Quartal um knapp 20 Prozent auf 2,15 Milliarden Dollar zurück. Zudem wies der Konzern einen Verlust von 75 Millionen Dollar aus, nach 420 Millionen Dollar Gewinn vor Jahresfrist. Toshiba kappt Produktion Schlechte Branchennachrichten kamen auch aus Tokio. Der weltweit zweitgrößte Chiphersteller Toshiba kappt die Produktion seiner NAND-Speicherchips um 30 Prozent. Der Konzern begründet das mit dem Überangebot am Markt für USB-Sticks und Speicherkarten. Die Chiphersteller wie Marktführer Samsung Electronics, SanDisk, Micron und SK Hynix hatten zuletzt ihre Kapazitäten für die NAND-Produktion ausgebaut und dabei auf den wachsenden Markt für Smartphones und Tablets gesetzt. Ein Überangebot an Chips hat aber deren Preise auf ein Rekordtief gedrückt. Sharp sieht rot Die Wirtschaftszeitung \"Nikkei\" berichtet, Sharp werde für das abgelaufene Quartal wohl einen Milliarden-Verlust ausweisen. Die Aktien geben fünf Prozent nach.

Datum: 2012-07-24 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_625674

Anleger verlieren die Nerven

Die Debatte um einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone und Sorgen um die Lage Spaniens haben am Montag die Aktienmärkte massiv auf Talfahrt geschickt. Verschärft wurde der Niedergang vom Verbot von Leerverkäufen in Italien und Spanien.

Nach der Ankündigung Spaniens und Italiens Leerverkäufe von Finanzwerten zu verbieten, weiteten die wichtigsten Indizes am Nachmittag ihre Verluste massiv aus. Der Dax verliert zeitweise fast vier Prozent und stürzt in der Spitze auf 6.371 Punkte ab, knapp 260 Punkte weniger als am Freitag. Bis zum Handelsende können sich die Kurse etwas erholen, doch der Dax schließt immer noch 3,2 Prozent tiefer (210 Punkte) bei 6.419. Die Anleger warfen auch spanische und italienische Anleihen aus ihren Depots, was deren Renditen entsprechend in die Höhe trieb. Der Euro rutscht erstmals seit zwei Jahren wieder unter die Marke von 1,21 Dollar, kann sich am Abend wieder leicht oberhalb dieser Marke etablieren. Auch an der Wall Street sorgt die Krisenstimmung in Europa für Verluste. Der Dow Jones-Index der amerikanischen Standardwerte büßt zeitweise 1,7 Prozent ein. Bei Börsenschluss in Frankfurt notiert der US-Leitindex bei 12.689 Punkten, ein Minus von gut einem Prozent. Nerven liegen blank \"Es braut sich was zusammen\", fassten die Analysten der Metzler-Bank die Stimmung an den Börsen zusammen. \"Die Nerven der Akteure dürften in den kommenden Tagen erneut auf eine harte Probe gestellt werden.\" Chefvolkswirt Folker Hellmeyer von der Bremer Landesbank erklärte: \"Der K.O. der Eurozone ist zunehmend eine Frage des Zeitpunkts und weniger des \'Ob\'.\" Seine Bank habe das Risiko des Scheiterns der Eurozone zuletzt auf 20 Prozent beziffert. \"Nach den jüngsten Entwicklungen liegt dieses Risiko jenseits der 40-Prozent-Marke mit zunehmender Tendenz.\" Bundeskanzlerin Angela Merkel ist einem Zeitungsbericht zufolge nicht bereit, Griechenland nochmals Finanzhilfen zu gewähren. Da Athen aber wohl weitere Darlehen von bis zu 50 Milliarden Euro benötige, werde ein Bankrott des südeuropäischen Landes immer wahrscheinlicher Die Bundesregierung hat nach eigenen Angaben aber keine Informationen darüber, dass der Internationale Währungsfonds (IWF) weitere Griechenland-Hilfen ablehnt. Auch ein EU-Sprecher weiß nichts von einem eventuellen IWF-Rückzug wie \"Der Spiegel\" behauptet. Bundesregierung und EU-Kommission bestätigten vielmehr den Fahrplan der Troika für Griechenland, die erst im September ihren Bericht zu dem Land vorlegen soll. MC DONALDS 73.52 -1.90 -2.51% McDonald\'s auf Diät Ungünstige Wechselkurse und die schwächelnde Weltwirtschaft haben McDonald\'s einen Dämpfer verpasst. Der Umsatz der erfolgsverwöhnten Fastfood-Kette stagnierte im zweiten Quartal bei 6,9 Milliarden Dollar (5,7 Mrd Euro). Der Gewinn schrumpfte sogar im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent auf unterm Strich 1,3 Milliarden Dollar. \"Das Geschäft ist herausfordernder geworden\", stellte Firmenchef Don Thompson am Montag fest. Die Aktie verliert. COMMERZBANK 1.13 -0.07 -6.12% DT. BANK 23.52 -1.12 -4.56% ALLIANZ 75.90 -3.96 -4.95% MÜNCH. RÜCK 109.55 -5.70 -4.94% Finanzwerte schmieren ab Besonders betroffen von den aufgeflammten Ängsten um einen Zusammenbruch der Eurozone sind die Finanzwerte, allen voran die Commerzbank. Die Aktie stürzt um über sechs Prozent ab und ist damit der schwächste Wert im Dax. Die Deutsche Bank muss zudem laut einem \"Handelsblatt\"-Bericht mindestens 300 Millionen Dollar Rückstellungen bilden. Grund sind mögliche Schadensersatzforderungen wegen der Manipulation des Libor-Zinssatzes. FRESENIUS 83.44 -3.29 -3.79% Fresenius expandiert in den USA Der Gesundheitskonzern Fresenius schluckt für 1,1 Milliarden Dollar die US-Medizintechnikfirma Fenwal und prüft zudem weiter einen zweiten Anlauf zur Übernahme von Rhön-Klinikum. Fresenius habe beide Übernahmen seit Monaten parallel geplant, sagte Konzernchef Ulf Schneider am Montag in einer Telefonkonferenz mit Analysten. \"Fresenius hat genügend finanziellen Spielraum für beide Transaktionen.\" Dem allgemeinen Abwärtstrend an den Börsen kann sich die Fresenius-Aktie heute nicht entziehen. SOLARWORLD 1.19 +0.04 +3.63% Solarworld macht doch noch Freude Die Aktien des Solarunternehmens Solarworld machen an der Börse zeitweise einen Freudensprung von gut 11 Prozent und sind am Ende des Tages mit 3,6 Prozent dennoch der größte Kursgewinner im TecDax. Das Unternehmen hat Kreditvereinbarungen über 375 Millionen Euro neu verhandelt. Zuvor hatte es Spekulationen über eine denkbare Überschuldung des Unternehmens die Runde gemacht. LEONI 29.46 -1.03 -3.37% Leoni wird vorsichtiger Abwärts geht es dagegen mit der Aktie von Leoni. Der Autozulieferer hat sich in einem Interview vorsichtig zur Ergebnisentwicklung geäußert. \"Für 2012 erwarten wir Rekordwerte bei Umsatz und Ergebnis\", bekräftigte Unternehmenschef Klaus Probst frühere Aussagen. \"Unser operatives Ergebnis wird demnach zwischen 230 und 280 Millionen Euro liegen.\" Analysten rechnen nach Berechnungen von dpa-AFX aber bisher mit einem Wert von 275 Millionen Euro. RUECKER AG 15.51 +2.21 +16.62% Rücker mit Kauffantasie Um gut 18 Prozent nach oben geht es mit der Aktie des Ingenieurdienstleisters Rücker. Die Firma soll offenbar übernommen werden. Das Unternehmen teilte mit, dass die Aton GmbH ein Kaufangebot für alle Rücker-Aktien in Höhe von 16 Euro je Papier unterbreiten will. Mehrheitsaktionär Wolfgang Rücker will sich dabei von allen Anteilen trennen. SKY 2.39 -0.24 -9.16% VILLEROY & BOCH... 7.20 -0.15 -2.04% Sky sackt ab Die Aktien von Sky Deutschland haben ihre Verluste sukzessive ausgebaut und zuletzt mehr als neun Prozent verloren. Damit sind sie der schwächste Wert im MDax. Fundamentale Gründe gibt es wohl nicht. Im Gegenteil: der Konzernchef habe zuletzt die Ziele für das zweite Quartal bestätigt. Ein Börsianer machte charttechnische Gründe für den Ausverkauf verantwortlich. Die Aktie sei unter die 50-Tage-Linie gefallen und das könnte weitere Verkäufe ausgelöst haben. Villeroy & Boch enttäuscht Bergab geht es auch mit der Aktie von Villeroy & Boch. Der saarländische Keramikwarenhersteller hat im ersten Halbjahr seinen Umsatz nur um 0,8 Prozent auf 363 Millionen Euro gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte um 1,3 Millionen auf 11,9 Millionen Euro. PHILIPS 16.99 +0.73 +4.52% Philips weicht der Krise aus Einen Freudensprung macht dagegen die Aktie von Philips. Der niederländische Elektronikkonzern hat im zweiten Quartal seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 5,2 auf 5,9 Milliarden Euro verbessert. Das Ebitda stieg von 371 auf 450 Millionen Euro. Der Konzern profitierte von guten Geschäften mit Medizintechnik, LED-Lampen und Unterhaltungselektronik in den Schwellenländern.

Datum: 2012-07-23 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_625518

McDonald\'s: Burger, Dollars und die Euro-Krise

Der weltgrößte Fast-Food-Konzern McDonald\'s hat die Auswirkungen der Euro-Krise im zweiten Quartal heftig zu spüren bekommen. Der starke Dollar verhagelte dem unangefochtenen Branchen-König die Bilanz.

Unterm Strich sank der Gewinn je Aktie um zwei Prozent auf 1,32 Dollar. McDonald\'s blieb damit weit hinter der durchschnittlichen Analystenprognose von 1,38 Dollar Gewinn je Aktie zurück. Zur Begründung verwies der Branchenprimus auf negative Deviseneffekte in Höhe von 0,07 Dollar je Aktie. Damit ist das eingetreten, was Branchenkenner schon im Vorfeld befürchtet hatten: Der starke Dollar, der als Krisenwährung zuletzt wieder weltweit gefragt war, wirkte wie eine Gewinnbremse. Mit seinen Geschäftszahlen enttäuschte der Burger-King-Rivale die Anleger. Die McDonald\'s-Aktie gab im vorbörslichen US-Handel um 1,9 Prozent nach auf 89,80 Dollar. Mehr zum Top-Thema IconDickmacher fürs Depot Ende des (Kurs-)Wachstums? Die McDonald\'s-Aktie ist derzeit drauf und dran, ihren guten Ruf als Wachstumswert an der Börse zu verspielen. Auch wenn auf Fünf-Jahres-Sicht immer noch Kursgewinne von 78 Prozent stehen: Der Chart der McDonald\'s-Aktie sieht so gar nicht mehr \"bullish\" aus. MC DONALDS 73.52 -1.90 -2.51% Glossar Pfeilbullish Noch Anfang des Jahres zählte der Titel zu den stärksten US-Bluechips und markierte im Januar bei 102,22 Dollar ein Allzeithoch. Anschließend startete eine Abwärtskorrektur – inklusive Bruch des langfristigen Aufwärtstrends und der 200-Tage-Linie. Damit überwiegen derzeit die technischen Verkaufssignale. Krisenresistentes Geschäftsmodell Fakt ist aber auch: Die Dividendenrendite ist für einen US-Wert mit 3,1 Prozent nicht zu verachten. Analysten bezeichnen das Geschäftsmodell zudem als äußerst krisenresistent. \"Gerade in Zeiten der Rezession, in denen Verbraucher vermehrt auf die Preise achten, greife man eher auf die günstigen Schnellimbiss-Angebote von McDonald\'s zurück\", sind etwa die Vontobel-Experten überzeugt. Weiterer Pluspunkt bei McDonald\'s ist zudem die exponierte Markt- und Markenposition. Das Unternehmen ist weltweit tätig und könnte auch in einem inflationären Umfeld die Preise erhöhen, ohne dass ihm gleich die Kundschaft in Scharen davonläuft. Kaufsignal lässt auf sich warten Zumal es McDonald\'s wie kein anderer Fast-Food-Konzern geschafft hat, die Zeichen der Zeit zu erkennen und mit fett- und kalorienreduzierten Gerichten sowie margenträchtigen Kaffee-Bars (McCafés) an der Konkurrenz vorbeizuziehen. Es fällt tatsächlich ungemein schwer, nicht an das Wachstumspotenzial dieses Unternehmens zu glauben. Doch das Chartbild mahnt eindeutig zur Vorsicht. Ein neues Kaufsignal entstünde erst bei Markierung eines neuen Rekordhochs jenseits der 102,22-Dollar-Marke.

Datum: 2012-07-23 - Kategorie: Allgemeines - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_625432

Daily Morning Report

Daily Morning Report 2012.07.10

The euro rose in early Asian trading on Tuesday after bottom fishers brought the currency up from a near two-year low on sentiment a eurozone summit of finance ministers will produce measures to help contain the debt crisis. In Asian trading on Tuesday, EUR/USD was trading up 0.07% at 1.2321, up from a session low of 1.2270 and off from a high of 1.2324. The pair was likely to find support at 1.2256, the low from July 8, and resistance at 1.2401, the high from July 6. The euro took a hit recently as investors raced to the dollar on news that job demand remains weak in the U.S., the European economy faces building headwinds while China\'s economy continues to cool its growth. However, a eurozone summit of finance ministers taking place in Brussels brought out bargain hunters on Tuesday, especially considering a larger European Union summit last June produced concrete results to battle the debt crisis, such as allowing bailout funds to directly recapitalize banks. Still, traders were cautious. European Central Bank President Mario Draghi has said second-quarter economic indicators point to a weaker eurozone economy and added before the European Parliament that inflation will most likely decline further in 2012 and fall below 2% in 2013. Borrowing costs remain sky high in Spain, where the yield on 10-year government debt climbed to 7.11% earlier this week. Yields over 7% are widely viewed as unsustainable and point to a country in need of a bailout. Also in Europe, confidence continues to wane. The German Sentix research institute reported that its investor sentiment index for the entire eurozone economy fell to -29.6 in July from -28.9 in June, the worst level in three years. Markets were forecasting a -26.7 reading. The euro, meanwhile, was up against the pound and down against the yen, with EUR/GBP up 0.04% at 0.7934 and EUR/JPY trading up 0.08% at 98.03. In the eurozone later Tuesday, French industrial production data will publish. Markets will also track the eurozone finance ministers during their second day of talks in Brussels.

Datum: 2012-07-10 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: MetaTrader4news

Daily Afternoon Report 06/07/2012

Daily Afternoon Report 06/07/2012

The euro fell against the U.S. dollar on Friday, to trade close to a one-month low as investors awaited the release of key U.S. employment data later in the day, while concerns over the outlook for global economic growth weighed on risk sentiment. Sentiment on the euro remained vulnerable after European Central Bank President Mario Draghi stated on Thursday that the economic outlook faces downside risks, adding that indicators for the second quarter point to weakening growth in the euro zone. Meanwhile, investors were eyeing the release of a U.S. nonfarm payrolls report later in the day, for clues on the extent of damage the euro zone\'s debt crisis is inflicting on the U.S. economy and whether the Federal Reserve might also attempt more monetary stimulus. The U.S. Department of Labour said the number of individuals filing for initial jobless benefits in the week ending June 30 fell to 374,000, compared to expectations for a decline to 385,000, while payroll processing firm ADP said non-farm private employment rose by 176,000 in June, easily surpassing expectations for an increase of 105,000. A separate report showed that service sector activity in the U.S. grew at a slower rate than expected in June, as the Institute of Supply Management\'s non-manufacturing purchasing manager’s index declined to 52.1 in June from a reading of 53.7 in May. The U.S. dollar was steady against the yen on Friday, as investors remained cautious ahead of the release of highly anticipated U.S. employment data later in the day, while a series of policy decisions by world central banks dampened investor confidence. The greenback found some support after a string of globally positive data eased speculation that the Federal Reserve could implement a third round of quantitative easing to shore up the economy, which has been hit by the ongoing crisis in the euro zone.

Datum: 2012-07-06 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: metatrader4news

Der Dax kann sich nicht berappeln

Am deutschen Aktienmarkt ist zu Wochenbeginn von Optimismus nicht viel zu spüren. Der Dax taucht auf unter 6.200 Punkte ab. Im Vorfeld des neuerlichen EU-Gipfels halten sich Investoren zurück.

Der deutsche Leitindex verliert um bis zu 1,6 Prozent auf 6.164 Punkte. Vor dem am Donnerstag beginnen EU-Gipfel bleiben die Sorgen um die Zukunft der Eurozone groß. Vor allem die Tatsache, dass der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras bei dem Gipfel nicht aus Krankheitsgründen dabei sein werde, verunsichere die Anleger, hieß es unter Marktteilnehmern. Spanien hat am Vormittag formal EU-Hilfen für seinen angeschlagenen Bankensektor in Höhe von bis zu 100 Milliarden beantragt. Aber auch in Italien gibt es ein Bankenproblem: Die drittgrößte italienische Bank Monte dei Paschi könnte nach Medienberichten als erstes Institut des Landes in der Euro-Schuldenkrise staatliche Hilfe in Anspruch nehmen. Die älteste aktive Bank der Welt, gegründet 1472, hat demnach zu wenig Kapital. Der Euro hat tendiert zusammen mit dem Aktienmarkt schwächer. Die Gemeinschaftswährung verliert im Vergleich zum Freitag mehr als einen halben Cent auf knapp unter 1,25 US-Dollar.

Datum: 2012-06-25 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_617934

Apple verliert im Krieg mit Google

Im Patentkrieg mit Google hat der iPhone-Hersteller Apple eine Schlappe erlitten. Ein Richter wies die Klage gegen die Google-Tochter Motorola ab. Die Positionen der Streithähne nannte er \"albern\" und \"lächerlich\".

Der zuständige US-Bundesrichter Richard Posner hat die Nase voll von den zahlreichen Patentstreitereien. Er ließ den Prozess zwischen Apple und Google platzen und stellte kurzerhand das Verfahren ein. Die Klagen seien juristisch nicht relevant, befand er. Es gehe in dem Streit eher um Wettbewerbsfragen. Die Unternehmen wollten sich nur unnötig das Leben im Wettbewerb schwermachen, kritisierte Posner. Imitation durchaus legal Imitation gehöre zur Marktwirtschaft und falle nicht in das US-Patentrecht. Der Wunsch von Motorola, Produkte zu verkaufen, die mit dem iPhone von Apple mithalten können, sei durchaus legal, urteilte der Richter. Richter Posner zog einen Schlussstrich unter das Verfahren. Er legte fest, dass die Klagen auch nicht wieder vor Gericht gebracht werden können. Allerdings können die Beteiligten vor ein Berufungsgericht ziehen. \"Dieser Fall wird hundertprozentig in die Revision gehen\", meinte Patentexperte Florian Müller in seinem Blog. Apple hatte dem Rivalen Motorola Ende 2010 vorgeworfen, mit seinen Android-Smartphones vier Patente zu verletzen. Motorola reagierte prompt mit einer Gegenklage. Der Patentkrieg tobt Der Konflikt zwischen Apple und Google ist längst nicht der einzige Patentstreit. Im Smartphone-Geschäft überziehen sich derzeit zahlreiche Konkurrenten mit gegenseitigen Klagen. Es geht um Milliarden in einem boomenden Markt, in dem derzeit Google mit dem Betriebssystem Android das Sagen hat. Apple ist mit seinem iPhone die Nummer zwei. Patentrechte sind juristisch nur schwer durchzusetzen. Vor kurzem musste bereits der Software-Konzern Oracle eine Niederlage im Streit mit Google hinnehmen. Oracle hatte Google wegen der angeblichen Verletzung von Urheberrechten verklagt. Wenig Aussichten auf Erfolg Nur selten gewinnen Hightech-Firmen bei ihren Patentklagen. So gelang es beispielsweise Apple, dass das taiwanesische Rivale HTC zwei Smartphones vorläufig nicht in die USA importieren darf. In der vergangenen Woche verdonnerte ein niederländisches Gericht Apple wegen einer Patentverletzung zu einer Schadensersatzzahlung an Samsung.

Datum: 2012-06-25 - Kategorie: Allgemeines - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_617892

Anleger warten auf EU-Gipfe

Die Euro-Schuldenkrise diktiert weiter den Takt an den Finanzmärkten. Entscheidend könnte der EU-Gipfel am Donnerstag und Freitag werden. Börsenprofis erwarten allerdings keine wirklichen Lösungen.

Fraglich ist, ob die eher schwierigen und strittigen Themen Banken- und Fiskalunion überhaupt angepackt werden. Die Analysten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) gehen nicht davon aus, dass richtungsweisende Entscheidungen getroffen werden. Allerdings könnten selbst leise Zwischentöne des einen oder anderen Regierungschefs erhebliche Bewegungen an den Börsen auslösen. Nach Einschätzung der Landesbank Berlin erhöht sich der Druck auf Deutschland, weiteren Hilfen zuzustimmen. Das liefe darauf hinaus, das Spardiktat gegen Griechenland zu lockern. Andernfalls würden sich die Verhandlungen mit dem Pleite-Staat festfahren, was die Lage an den Finanzmärkten noch kritischer machen würde. Neue Anleihen aus Italien und Spanien Da eine politische Lösung der Krise derzeit nicht in Sicht ist, bedeutet das für die Anleger weiter in Deckung zu bleiben. Ralph Solveen, stellvertretender Leiter des Economic Research der Commerzbank, erwartet als Ergebnis des EU-Gipfels: ein wohl wenig wirksames Konjunkturprogramm und eine unverbindliche Ankündigung, in den kommenden Monaten und Jahren eine Banken- und eine Fiskalunion anzustreben. Ein Ergebnis wie dieses könnte die Anleihen der Peripherieländer und den Euro erneut unter Druck setzen. Spanien, das seine angeschlagenen Banken bis Oktober einem erneuten Stresstest unterziehen will, leiht sich am Dienstag frisches Geld am Kapitalmarkt, gleich an drei Tagen hintereinander Italien. Der Euro notiert weiter unter der Marke von 1,26 US-Dollar. Die Commerzbank sieht vor dem EU-Gipfel noch die Chance auf eine leichte Erholung. Dax geht mit einem kleinen Plus aus der Woche Der Dax war am Freitag 1,2 Prozent tiefer aus dem Handel gegangen und schloss bei 6.263 Punkten. Auf Wochensicht war das ein Plus von einem halben Prozent. Die DZ Bank warnt in ihrem aktuellen Bericht: \"Die Gefahr eines deutlichen Kurssturzes in Richtung 5.000 Dax-Punkte und darunter besteht unverändert, sollte es den Politikern in den kommenden Monaten nicht gelingen, die Krise in den Griff zu bekommen\". Anleger haben Konjunkturdaten im Blick Wichtiges Thema für den Markt bleiben die konjunkturellen Perspektiven. Zuletzt haben mit dem ZEW- und dem Ifo-Index viel beachtete Statistiken belegt, dass auch die bislang starke deutsche Wirtschaft in den Strudel der Krise gerät. Am Montag wird der GfK-Index zeigen, ob der hiesige Konsum ebenfalls anfängt zu schwächeln. Die Arbeitslosenzahlen für den Juni werden am Donnerstag präsentiert. Ebenfalls an diesem Tag stehen für den Euroraum die Daten zum Verbrauchervertrauen an. Analyst Christoph Balz von der Commerzbank erwartet eine erneute Eintrübung. Am Freitag folgt die Inflationsrate der Eurozone. Die Deka Bank sagt den dritten Rückgang in Folge auf 2,3 Prozent voraus. Nachdem auch in den USA zuletzt etliche Wirtschaftsdaten enttäuschten, schauen die Börsenprofis nun auf den Auftragseingang bei langlebigen Gütern im Mai, welche einen Hinweis auf die Investitionsneigung der Unternehmen geben. Zum Wochenschluss folgen dann die persönlichen Einnahmen und die privaten Konsumausgaben für den Mai. Wegen des schwachen Arbeitsmarktes erwartet die Deka Bank eine Stagnation bei den Ausgaben. Wenig spannende Unternehmenszahlen Auf Unternehmensseite ist der Terminkalender dünn. Am Montag lädt Porsche zur Hauptversammlung ein. Bei dieser Gelegenheit werden Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat sicher mit Fragen zur geplanten Fusion mit Volkswagen löchern. Am selben Tag kommen die Aktionäre des Lastwagenbauers MAN in München zusammen, der ebenfalls unter Kontrolle der Wolfsburger steht. Am Dienstag treffen sich die Aktionäre von MLP. Der Finanzdienstleister ist schwach ins Jahr gestartet und hofft auf die kommenden Monate. Am Donnerstag will dann der Baumarkt-Betreiber Hornbach Quartalszahlen vorlegen und der Immobilienkonzern GSW seine Aktionäre zur Hauptversammlung empfangen.

Datum: 2012-06-24 - Kategorie: Politik - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_617784

Aktie des Tages

Rückschlag für Bayer in den USA Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer darf sein neues Thrombose-Mittel Xarelto vorerst in den USA nicht für Herzpatienten auf den Markt bringen. Die US-Arzneimittelbehörde sprach sich gegen die Zulassung aus. Der Blockbuster hat eine große Bedeutung für das Unternehmen.

Bayer kündigte am späten Abend an, zusammen mit dem US- Kooperationspartner Johnson & Johnson die Fragen der Arzeimittelbehörde FDA zu beantworten. Man habe \"großes Vertrauen in die Sicherheit und Wirksamkeit\" von Xarelto bei der Behandlung von Patienten mit der Herzkrankheit ACS, sagte der Entwicklungschef der Bayer-Gesundheitssparte, Kemal Malik. ACS - das akute Koronarsyndrom - entsteht, wenn Blutgerinnsel Herzkranzarterien blockieren und so die Blutversorgung des Herzens vermindern. Dies kann zu tödlichen Herzinfarkten führen. Rund eine Million Menschen werden jedes Jahr in den USA wegen ACS ins Krankenhaus eingeliefert. Xarelto mit Milliarden-Potential Bayer traut der Tablette - alle Einsatzgebiete zusammengenommen - weltweite Umsätze von mehr als zwei Milliarden Euro zu. Größtes Therapiefeld für Xarelto ist die Verhinderung von Schlaganfällen bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen. Hierfür ist die Arznei bereits in den USA und in Europa zugelassen. Auch als Mittel zur Verhinderung von gefährlichen Thrombosen nach größeren orthopädischen Operationen darf Xarelto in Europa und in den USA eingesetzt werden. Ein Beratergremium der FDA hatte sich Ende Mai gegen die Zulassung der Tablette zur Behandlung von ACS ausgesprochen. Normalerweise folgt die Behörde den Empfehlungen ihrer Beratergremien, an den Rat der Experten ist sie aber nicht gebunden. Bayer hat Xarelto zusammen mit Johnson & Johnson entwickelt, der US-Konzern hält die Rechte in den USA. Die Aktie des Pharmariesen zeigt sich seit Anfang Juni deutlich erholt. Der Dax-Wert ist seither von 47,96 auf zuletzt über 54 Euro geklettert. Heute gibt er nach.

Datum: 2012-06-22 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_617574

Daily Morning Report June 21st 2012

The euro fell against the dollar on Thursday after the Federal Reserve said it would expand a program that extends the average duration of its Treasury holdings but stopped short of announcing plans to roll out a direct bond buyback program to juice the U.S. economy.

In Asian trading on Thursday, EUR/USD was trading down 0.28% at 1.2673, up from a session low of 1.2672, and off from a high of 1.2708. The pair was likely to find support at 1.2639, the low from June 20, and resistance at 1.2742, the high from June 20. The euro fell as the dollar rose despite good news coming out of Europe. Greece created a coalition government headed by Antonis Samaras of the New Democracy party, while Spanish bond yields fell to 6.75%, and while high, they were still below recent levels of over 7%, which is deemed unsustainable by the markets. The dollar rose in early Asian trading on news the Federal Reserve moved to bolster the economy by expanding a USD400 billion program shuffling of its Treasury holdings, known as Operation Twist, by another USD267 billion. Under Operation Twist, the Fed purchases Treasury securities with remaining maturities of 6 years to 30 years while selling an equal amount of Treasury securities with remaining maturities of 3 years or less. The market had not fully ruled out the Fed would resort to a more powerful stimulus tool known as quantitative easing, under which the Fed steps in and buys Treasurys and other assets directly from banks, injecting the economy full of liquidity in the process to encourage economic recovery and hiring. Unlike quantitative easing, Operation Twist does not expand the Fed\'s balance sheet and does not involve pumping massive amounts of liquidity into the economy that weakens the dollar with the aim of fueling recovery. While stimulus in general weakens the dollar, news that quantitative easing remains on hold for now gave the dollar room to rebound. The euro, meanwhile, was down against the pound and down against the yen, with EUR/GBP down 0.17% at 0.8070 and EUR/JPY trading down 0.47% at 100.59. Later Thursday, the eurozone will release preliminary data on manufacturing and service-sector output, while Germany and France will release individual reports. Also on Thursday, ECB President Mario Draghi is due to speak, and his comments will be closely watched. The U.S. will unveil weekly initial jobless claims followed by preliminary data on manufacturing activity and an industry report on existing home sales. The country is also to release data on manufacturing activity in the Philadelphia area.

Datum: 2012-06-21 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: www.traders-trust.com

AAII: US-Anleger ganz privat

Regelmäßig befragt die American Association of Individual Investors (AAII) ihre Mitglieder nach deren Börsen-Befindlichkeiten. Die Ergebnisse stoßen bei Experten und Marktbeobachtern in der ganzen Welt auf großes Interesse.

Denn allen aufstrebenden Schwellenländern in Asien zum Trotz: Die Vorgaben für die globalen Aktienmärkte werden immer noch an der Wall Street gemacht. Ergo ist die Analyse der Stimmungslage bei den US-Anlegern für Börsianer nicht ganz unwichtig. Allerdings ist die Sentiment-Analyse keineswegs das vordringliche Ziel der American Association of Individual Investors (AAII). Die gemeinnützige Organisation mit Sitz in Chicago hat sich vielmehr seit ihrer Gründung 1978 ganz der Bildung und Information der Privatanleger verschrieben. Erfolgreiche Anleger? Gründer James Cloonan glaubte fest daran, dass auch Privatanleger zu erfolgreichen Managern ihres eigenen Vermögens heranwachsen könnten. Vorausgesetzt, man unterstütze sie mit zahlreichen Bildungs-, Informations- und Forschungsprogrammen. Und tatsächlich: Mittlerweile zählt die AAII mehr als 150.000 Mitglieder, die nach eigenen Angaben an der Börse zumeist höhere Gewinne erzielen als die Durchschnittsrendite des S&P 500. Das durchschnittliche AAII-Mitglied ist übrigens ein Mann in seinen späten Fünfzigern mit einem Hochschulabschluss. Mehr als die Hälfte der AAII-Mitglieder verfügt über ein Wertpapierdepot von mehr als 500.000 Dollar. Glossar Pfeilbullish Solvente Anleger! Diese Hintergrundinformationen sind nicht ganz unwichtig, zeigen sie doch die Bedeutung des AAII-Sentiment. Schließlich wird das AAII offensichtlich von den \"oberen Zehntausend\" derjenigen Privatanleger dominiert, die ihre Geldanlage noch selbst in die Hand nehmen. Diese Mitglieder befragt die AAII einmal wöchentlich nach ihren Börsenbefindlichkeiten: Sind Sie für den Aktienmarkt in den kommenden sechs Monaten bullish, bearish oder neutral eingestellt? Glossar Pfeilbearish Mehr Bullen als Bären Ursprünglich wurde die Umfrage per Post an ein paar zufällig ausgewählte AAII-Mitglieder versandt. Seit Anfang 2000 führt AAII die Umfrage online durch. Im Mitgliederbereich auf AAII.com kann man einmal wöchentlich seine Stimme abgeben. Die Ergebnisse werden jeden Donnerstag auf der AAII Website www.aaii.com/sentimentsurvey sowie im renommierten Anlegermagazin \"Barron\'s\" veröffentlicht. Im Langzeitdurchschnitt ergibt sich ein recht ausgewogenes Bild: Demnach beträgt der Anteil der Bullen 39 Prozent, die Bären kommen auf 30 Prozent, Neutrale auf 31 Prozent. Die aktuell gemessene Marktstimmung kann stark von diesen Mittelwerten abweichen. Sie reflektiert allerdings weniger, wohin der Markt gehen wird, sondern wo er gerade steht. Anleger können die gemessene Marktstimmung somit als \"Contrarian-Indikator\" nutzen. Wehe, wenn die Bullen brüllen Wenn der Durchschnittsinvestor blindlings die Aktienquote erhöht und dem Glauben anhängt, die Börse kenne nur eine Richtung, dann wird es gefährlich. So geschehen am 6. Januar 2000: Auf dem Höhepunkt der Technologie-Blase waren 75 Prozent der AAII-Mitglieder mit Blick auf die folgenden sechs Monate eindeutig positiv gestimmt für den Aktienmarkt – ein Rekordhoch. Einziges Problem: Aufgrund ihrer extrem bullishen Einstellungen waren die Anleger zu diesem Zeitpunkt nahezu vollständig investiert. Dies stand weiteren Börsenanstiegen diametral entgegen. Mit anderen Worten: Woher sollten die Käufer kommen, wenn alle schon gekauft hatten?! Das bittere Ende der Dotcom-Euphorie ist hinlänglich bekannt. Noch mehr Beispiele für die hervorragende Rolle des AAII-Sentiment als Kontraindikators gefällig? Lesen Sie unser Clicktool: Das AAII-Sentiment: Eine kleine Geschichtsstunde. Extreme Herangehensweise Verwertbare Signale des AAII-Sentiments erhält man also vor allem dann, wenn so genannte \"extreme readings\" erreicht werden. Doch wann kann man von \"extremen Werten\" sprechen? Wayne A. Thorp, Senior Financial Analyst bei AAII und Herausgeber von \"Computerized Investing\", hat sich mit genau dieser Frage vor einigen Jahren auseinander gesetzt. Das Ergebnis seiner Studien gibt Anlegern eine erste Hilfestellung bei Interpretation der AAII-Daten. Laut Thorp gibt es nämlich bestimmte Barrieren, die es zu beachten gilt: Überstieg das bearishe Sentiment die 55,5-Prozent-Marke, dann kletterten die Kurse in den folgenden zwölf Monaten um knapp 24 Prozent. Schmolz das Lager der Bären hingegen auf Werte unter 9,5 Prozent zusammen, waren Kursverluste von durchschnittlich 18 Prozent die Folge. Bitte keine Sklaverei Aus der Perspektive eines deutschen Privatanlegers wäre es sicherlich falsch, sich bei seinem Anlageverhalten sklavisch an diese Barrieren zu klammern. Die Sentiment-Daten der AAII können aber durchaus eine wichtige Orientierung und Grundlage bei der Entscheidungsfindung bieten, gerade in unsicheren Zeiten an der Börse – und zusätzlich zu den bekannten Instrumenten der Chart- und Fundamentalanalyse.

Datum: 2012-06-11 - Kategorie: Allgemeines - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_615384

Börsentrend Die Stimmung kippt erneut

Nach einem kurzen Erholungsversuch am Morgen setzt der Dax auch den fünften Tag in Folge seine Verlustserie fort. Neue Konjunktursorgen sowie die Angst vor einer Eskalation der Schuldenkrise drücken auf die Stimmung. Schlechte Nachrichten kommen besonders aus Spanien.

Dessen Finanzminister, Cristobal Montoro, hat erstmals offen Probleme bei der Refinanzierung über die Finanzmärkte eingeräumt und damit die Furcht vor einer Eskalation der Krise angeheizt. Die Märkte seien zu den derzeitigen Zinsen de facto für Spanien nicht mehr zugänglich, sagte er am Morgen. \"Der Risikoaufschlag sagt, dass wir als Staat ein Problem haben, den Markt anzuzapfen, wenn wir unsere Schulden refinanzieren müssen.\" Weder Deutschland noch Frankreich hätten das Land aber gedrängt, einen Antrag für internationale Hilfen zu stellen, sagte er. Das genügte, um die Aktienmärkte erneut auf Talfahrt zu schicken. Der Dax bricht in der Spitze bis auf 5.916 Zähler ein, ein Minus von mehr als ein Prozent und notiert gegen Mittag bei 5.923 Punkten (minus 0,9 Prozent). Dabei war das Börsenbarometer am Morgen noch bis auf 6.011 Punkte geklettert. Auch der Euro ist am Vormittag wieder Druck geraten und fällt auf 1,242 Dollar. Am Abend war die Gemeinschaftswährung wieder über die Schwelle von 1,25 Dollar gestiegen.

Datum: 2012-06-05 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_614274

Rohstoffe – ein ganz besonderes Investment

Ein Stück Gold, ein Tropfen Öl und eine Prise Zucker – diese Zutaten gehören in jedes gut diversifizierte Portfolio. Nur an der Umsetzung hapert es oftmals. Rolf Tilmes von der EBS Wiesbaden verrät, worauf Privatanleger achten sollten.

Privatanleger, die in den Rohstoffmarkt investieren wollen, stehen gleich vor mehreren Grundsatzfragen. Die wichtigste lautet: Soll man in einzelne Rohstoffe investieren – oder in den gesamten Markt? Was meinen Sie?

Datum: 2012-06-05 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_614278

Kritik am Pflegedeal in der Koalition

Ein Signal der Handlungsfähigkeit sollte vom Koalitionsgipfel im Kanzleramt ausgehen. Doch heraus kam vor allem ein Kuhandel: Die FDP stimmte dem Betreuungsgeld zu und bekam dafür grünes Licht für eine private Pflege-Zusatzversicherung. Opposition, Sozialverbände und Arbeitgeber reagieren empört.

Zu Beginn der Regierungskoalition, dieser selbsternannten Wunschehe, wahrte man noch den Schein: Krisengespräche nur in gut bürgerlichem Ambiente, feierlich beim Abendessen: Steak Tartare, Prosecco. Inzwischen spart sich Schwarz-Gelb Inszenierungen dieser Art. Stattdessen rauschen die Parteichefs nach Arbeitstreffen wortlos in ihren Limousinen davon. An der Beurteilung der Inhalte ändert das nichts. Völlig ungeeignet, reine Klientelpolitik - die Kritik an der privaten Pflege-Vorsorge könnte schärfer nicht sein. Opposition und Sozialverbände sehen darin eine Verschwendung von Steuermitteln. Wie die Präsidentin des Sozialverbands (VdK) warnt auch SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles davor, dass Geringverdiener sich eine solche private Zusatzversicherung gar nicht leisten können.

Datum: 2012-06-05 - Kategorie: Politik - Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/pflegeversicherung128.html

EM: Dreikampf der Ausrüster

Ab Freitag rollt wieder der Ball. In Polen und der Ukraine findet bis zum 1. Juli die Fußball-Europameisterschaft statt. 16 Länder kämpfen um den Titel. Gewinnen wollen auch die Ausrüster. Adidas und Nike liefern sich ein hartes Duell. Puma hat nur eine Außenseiterrolle.

Sollte es zum Traumfinale zwischen Deutschland und Spanien am 1. Juli in Kiew kommen, würde Adidas-Chef Herbert Hainer ein bisschen im Zwiespalt der Gefühle stecken. Denn beide Mannschaften rüstet die Marke mit den drei Streifen aus. \"Rein rational\" wäre es ihm egal, wer als Sieger vom Platz geht, sagte Hainer der \"Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung\". Titelfavorit Adidas Tatsächlich hat das Herzogenauracher Unternehmen die besten Karten, um bei der EM zu triumphieren. Adidas ist offizieller Partner des Fußball-Spektakels, stellt den offiziellen Spielball \"Tango 12\" und rüstet sechs der 16 teilnehmenden EM-Teams aus, darunter die Titelfavoriten Deutschland und Spanien. Nike hat auch einige Trümpfe Erzrivale Nike hat nicht ganz so gute Ausgangsbedingungen. Mit Nike-Trikots spielen nur fünf Nationalteams. Darunter aber immerhin mit den Niederlanden und auch Polen zwei heiße Geheimanwärter für den Titel. Zählt man Umbro noch zu Nike hinzu, schickt der US-Konzern insgesamt sogar acht Nationalteams ins Rennen um die europäische Krone. Der britische Fußballspezialist Umbro, den Nike vor vier Jahren erwarb und jetzt wieder verkaufen will, stattet drei Teams mit Trikots aus, darunter immerhin England. Insofern stehen die Chancen von Nike gar nicht so schlecht, die Siegesserie von Adidas der letzten beiden Turniere zu brechen. Experten wie Klaus Jost, Vorstand vom größten deutschen Fachhändler Intersport, sehen denn auch die Fußball-Europameisterschaft als \"Zweikampf zwischen Adidas und Nike\". Jost: \"Andere können da kaum mithalten.\" Nationaltrikots sollen Umsatz ankurbeln Adidas setzt große Hoffnungen auf das Fußball-Mega-Event. Die Herzogenauracher wollen in diesem Jahr mehr als 1,5 Milliarden Euro Umsatz mit Fußballartikeln machen - dank des EM-Schubs. Vor allem Trikots sollen zum Verkaufsschlager werden. Allein in Deutschland rechnet Adidas mit einer Million verkaufter Nationaltrikots. Ein ähnlich großes Potenzial sieht das Unternehmen im krisengeschüttelten Spanien. Dem Titelverteidiger und Weltmeister wird ein Durchmarsch bis ins Finale zugetraut. Fußballschuhe von Puma Adidas und Nike (Quelle: pa/dpa) vergrößernZeigt her eure Schuhe: Wer holt den Titel? Adidas, Nike oder Puma? PUMA 230.30 -1.50 -0.64% Mit Hilfe der EM und auch der Olympischen Sommerspiele in London (27. Juli bis 12. August), wo die Herzogenauracher offizieller Partner sind, will Adidas den Abstand zum Weltmarktführer Nike verringern. Im vergangenen Jahr setzte Nike mit umgerechnet 16 Milliarden Euro gut drei Milliarden mehr um als Adidas. Außenseiter Puma Wohl nur eine Nebenrolle dürfte Puma bei den Europameisterschaften bleiben. Die Deutschen rüsten lediglich zwei Nationalteams aus. Mit Italien hat Puma dabei immerhin den Weltmeister von 2006 unter Vertrag. Allerdings dürfte der Wettskandal die Azzurri in ihren Vorbereitungen auf das Turnier stark beeinträchtigt haben. Der neue Puma-Chef Franz Koch ist dennoch zuversichtlich, mit der Fußball-EM aus dem Abseits zu kommen. \"Wir wollen in der Fußball-Kategorie zweistellig wachsen\", kündigte er vergangene Woche in London an. Die Titelkämpfe in Polen und der Ukraine sowie die Olympischen Spiele in London sollen helfen, die jüngsten Probleme in Europa und China auszugleichen. Im ersten Quartal hatte Puma überraschend einen Gewinnrückgang erlitten. Sport-Aktien sprinten durch An der Börse haben die Aktien der Sportartikel-Unternehmen zuletzt einen guten Lauf gehabt. Die Papiere von Adidas kletterten seit Jahresbeginn um über zehn nach oben und erreichten Anfang Mai mit 64 Euro ein neues Rekordhoch. Die Aktien von Puma schnellten um gut 20 Prozent nach oben, gaben aber zuletzt wieder einen Großteil der Gewinne ab. Die Papiere von Nike legten seit Jahresbeginn rund acht Prozent zu. Offenbar scheint die Börse die großen Sportereignisse des Jahres schon vorweggenommen zu haben. BILFINGER 58.96 -1.00 -1.66% LOEWE 4.82 +0.09 +1.96% CONTINENTAL 61.88 -1.01 -1.60% COCA COLA 59.17 +0.47 +0.80% Nachfrage nach Fernsehern steigt Die erste Europameisterschaft in Osteuropa verspricht nicht nur für die Sportartikel-Hersteller, sondern auch die Fernseh-Hersteller und die Gastronomie zum Milliardengeschäft zu werden. Der Verband der Elektronikindustrie ZVEI rechnet in den nächsten Monaten mit steigenden Absätzen im TV-Bereich. \"Das zweite Quartal wird bombastisch\", prophezeit Vizepräsident Hans-Joachim Kamp. Laut einer Umfrage des GfK im Auftrag des ZVEI wollen 39 Prozent der Bundesbürger in den nächsten zwölf Monaten ein neues TV-Gerät kaufen, bevorzugt ein Flachbildfernseher. Davon profitieren dürften Metro mit seinen Elektromärkten Media-Markt und Saturn sowie Hersteller wie Samsung, Sony und vielleicht auch Loewe. Für die Bauwirtschaft ist der EM-Effekt schon verpufft. Bilfinger hat Aufträge für Infrastrukturprojekte in Polen mit einem Volumen von rund 450 Millionen Euro an Land gezogen. Top-Sponsoren im Dilemma Und dann wären da noch die zehn Top-Sponsoren der \"Euro\" wie Adidas, Conti, Coca-Cola und McDonald\'s, die sich von der EM mehr Aufmerksamkeit in Osteuropa erhoffen. Doch der Image-Effekt könnte auch nach hinten losgehen. Wegen des Umgangs der ukrainischen Behörden mit der ehemaligen Regierungschefin Julija Timoschenko stehen die EM-Spiele in der Ukraine unter keinem guten Stern. Mehrere Politiker wollen aus Protest den Stadien fernbleiben. \"Das Image der Spiele überträgt sich automatisch auf die Sponsoren\", meint der Chef des Fachverbands Sponsoring, Oliver Kaiser. Wenn der Ruf der EM leide, treffe das auch die Geldgeber.

Datum: 2012-06-04 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://www.boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_614114

Anleger bleiben vorsichtig

Der Dax hält sich auch am Mittag im Plus, die Gegenbewegung an den Aktienmärkten hält an. Nach einer Geldmarktauktion Spaniens und der Herabstufung Japans erlahmt der Aufwärtsschwung allerdings ein wenig.

Nur noch gut ein Prozent im Plus rangiert der Leitindex zur Handelshalbzeit, nachdem der Dax am Vormittag bis zu einem Prozent im Plus notierte und sogar die Marke von 6.400 Punkten übersprang. Spanien muss höhere Zinsen zahlen Anleger zuckten nach einer Geldmarkt-Emission Spaniens kurz auf. Das Euro-Krisenland hat Geldmarktpapiere im Volumen von mehreren Milliarden Euro begeben, deren Renditen deutlich anstiegen. Für ein Sechsmonats-Papier etwa lag die Rendite nun bei 1,74 Prozent nach zuletzt 1,58 Prozent. Auch die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Japans durch die Ratingagentur Fitch sorgte auf dem Parkett für eine kurze Schrecksekunde. Fitch hat die Bonität des Landes von \"AA-\" auf \"A+\" gesenkt und den Ausblick auf \"negative\" belassen.

Datum: 2012-05-22 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_611476

Bringt Euro-Austritt Griechenland Erlösung?

Schon zwei lange Jahre hält die griechische Schuldenkrise die Aktienmärkte in Atem. Worauf müssen sich Anleger einstellen, wenn die Hellenen tatsächlich aus der Euro-Zone austreten? Wie würden Aktien, Anleihen und der Euro reagieren?

\"Grexit\" ist die griffige Formel, mit der Marktexperten das Ausstiegsszenario Griechenlands aus dem Euro bezeichnen. Zunächst würde ein Ausscheiden Griechenlands horrende Kosten nach sich ziehen. 86 Milliarden Euro für den deutschen Steuerzahler, rechnet die Deka Bank. Darin enthalten sind die deutsche Beteiligung am Euro-Rettungsfonds und die Investitionen der Bundesbank in Staatsanleihen und Kredite an die hellenische Halbinsel. Lesen Sie nachfolgend, was der Euro-Ausstieg der Griechen für den Aktien-, Anleihen- und Devisenmarkt bedeuten könnte. Aktienmarkt Allein am Montag ist der deutsche Leitindex um knapp 100 Punkte eingeknickt, nachdem bekannt wurde, dass die griechische Regierungsbildung gescheitert ist. Einen Zusammenbruch des Aktienmarktes wie nach der Pleite der Investmentbank Lehman halten Experten jedoch längst nicht mehr für wahrscheinlich. Im Gegenteil, der Grexit sei schon eingepreist. Marktexperten wie Heino Ruland sehen Griechenland eher als Störfaktor. \"Ein Austritt der Hellenen aus der Eurozone wäre zwar erstmal ein Schlag ins Kontor\", so Ruland. Doch dann würden sich die Märkte wieder fangen und festigen. Eine Voraussetzung nennt der Analyst aber doch: In den Krisenländern Italien und Spanien müssen die notwendigen Schlüsse daraus gezogen werden. Konjunkturfördernde Maßnahmen und Arbeitsmarktreformen sind das Stichwort. Für eine Erholung der Märkte nach einem Grexit sprechen nicht zuletzt solide Wirtschaftszahlen in Deutschland. So ist das Bruttoinlandsprodukt allein im ersten Quartal 2012 um 0,5 Prozent zum Vorquartal gewachsen. Rentenmarkt Am Rentenmarkt könnte sich der Ausstieg Griechenlands vorerst schlimmer auswirken. Eine Kettenreaktion und steigende Zinsen für die Refinanzierung der krisengeschüttelten Euro-Staaten wird befürchtet. Kommt es zu Verwerfungen am Rentenmarkt, würde die Bundesrepublik als Schuldner zweifellos profitieren. Denn schon jetzt ist die Refinanzierung Deutschlands als \"sicherer Hafen\" beispiellos günstig. Derzeit stehen die Risikoaufschläge für spanische, italienische und portugiesische Anleihen wieder auf hohem Niveau. Die Renditen 10-jähriger spanischer Staatspapiere haben zuletzt mit 6,3 Prozent den höchsten Stand seit November 2011 erreicht. Für Spanien sieht Ruland aber keinen Grund zur Beunruhigung. Das Euro-Land sei viel disziplinierter als zum Beispiel Italien. Ein endgültiger Ausschluss Griechenlands aus der Eurozone könnte hier eine disziplinierende Wirkung auf andere Krisenstaaten haben. Denn im Laufe der europäischen Schuldenkrise wurden bislang zahlreiche Regeln der EU gebrochen – ohne dass es bisher spürbare Konsequenzen gegeben hätte. EUR/USD 1.27 -0.00 -0.47% Devisenmarkt Die Verunsicherung über die Zukunft Griechenlands spiegelt sich im Euro-Kurs deutlich wieder. Seit vergangener Woche hat die Gemeinschaftswährung die Marke von 1,30 Dollar unterschritten. Bleibt der Euro-Rückgang maßvoll, profitiert Deutschland als Exportnation sogar davon. Und auch wenn mit einem Ausstieg Griechenlands der Euro vorerst einknickt, sind Experten wie Ruland auf lange Sicht zuversichtlich, dass der Euro gegenüber dem Dollar und Yen wieder zulegen wird, da Griechenland als schwaches Glied aus dem Währungsraum herausfiele.

Datum: 2012-05-22 - Kategorie: Kategorie wählen - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_610690

Verzockt - und verklagt: Die guten Geschäfte der Deutschen Bank

Zehn Jahre lang hat Josef Ackermann die Deutsche Bank geführt und zu einer Investmentbank umgebaut, die mit Zockermethoden Milliarden verdiente. Am 31. Mai 2012 geht die Ära Ackermann nun zu Ende. Zurück bleiben etliche Kunden, die sich von der Deutschen Bank geprellt fühlen: Kommunen, Landesbanken und Privatkunden. Deutschlands Vorzeigebank steht vor Prozessrisiken in Milliardenhöhe. Der Film hinterfragt die Geschäftspraktiken des größten deutschen Geldinstituts im In- und Ausland und beleuchtet die Rolle der Deutschen Bank bei der Finanzkrise. Die Dokumentation berichtet über drei Gruppen von Anlegern, die sich von der Deutschen Bank hintergangen fühlen. Da sind zunächst viele Kleinanleger, denen Anlageprodukte vermittelt wurden, die sich als Flop entpuppten. Beispiel: ein Fonds, der in Riesenräder in Berlin und Singapur investieren wollte. Die Riesenräder wurden nie gebaut, Anleger verloren viel Geld. Die Deutsche Bank aber kassierte gute Provisionen und muss sich nun vorwerfen lassen, die Anleger weder darüber noch über die hohen Risiken ausreichend informiert zu haben. Quelle: WDR

Datum: 2012-05-22 - Kategorie: Allgemeines - Quelle: http://www.ardmediathek.de/das-erste/reportage-dokumentation/verzockt-und-verklagt-die-guten-geschaefte-der-deutschen?documentId=10592810

Altmaier Merkel Gauck Röttgen

Merkels grüner Feuerwehrmann

Bundespräsident Gauck hat Peter Altmaier in Schloss Bellevue zum neuen Umweltminister ernannt. Auf den Merkel-Vertrauten warten mehrere dicke Brocken. Entsprechend groß ist der Druck, der auf seinen Schultern lastet. Denn für den Bundestagswahlkampf will die Kanzlerin schnelle Fortschritte sehen. Altmaiers Vorgänger Röttgen hatte kurz zuvor von Gauck die Entlassungsurkunde erhalten. Er war nach der Wahlniederlage in Nordrhein-Westfalen von Merkel von seinen Aufgaben entbunden worden.

Datum: 2012-05-22 - Kategorie: Politik - Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/altmaier124.html

QSC lässt Schlagkraft missen

Mit DSL-Anschlüssen lässt sich kein Geld verdienen, auf dem Markt tobt ein ruinöser Preiskampf. Deshalb setzt QSC lieber auf T-Dienstleistungen. Doch ob das genug bringt? Die Börse verliert die Geduld.

Die QSC-Aktie kommt einfach nicht auf die Beine. Kurz sah es zu Jahresanfang nach einem Erstarken des Papiers aus, der Aktienkurs schoss 25 Prozent in die Höhe bis auf 2,62 Euro Anfang Februar. Doch als im März der Ausstieg von Baker Capital als Großaktionär bekannt wurde, war es mit der Euphorie vorbei. Die Anteilsscheine sackten unter die Marke von zwei Euro. Und da dümpeln sie nun. Heute ging es nach Vorlage der neuen Quartalsbilanz nochmal abwärts. Der Kurs sackte zeitweise bis auf 1,65 Euro, das ist ein Tagesminus von 13 Prozent. Und ein neues Zwischentief. Zuletzt war der Kurs vor anderthalb Jahren so tief.

Datum: 2012-05-07 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_608396

Maue US-Berichtssaison erwartet

Der Dax hat seit Jahresbeginn in einer beachtlichen Rally rund 15 Prozent zugelegt. Die in dieser Woche beginnende US-Berichtssaison dürfte die Anleger allerdings wenig begeistern. Der Aluminiumkonzern Alcoa, der am Abend den Zahlenreigen eröffnet, wartete bereits vorab mit schlechten Nachrichten auf.

Wegen Überkapazitäten und fallender Preise drosselt der US-Branchenführer seinen Ausstoß. Rund 390.000 Tonnen Aluminium und damit vier Prozent der Gesamtproduktion sollen wegfallen. Alcoa verfügt über eine Gesamtkapazität von 18 Millionen Tonnen, unter anderem auch Europa. Das Unternehmen wolle damit eine Überversorgung mit Aluminium in der Region Atlantik vermeiden und die Auslastung seiner Raffinerien verbessern, erklärte Chris Ayers, Chef der Rohstoff-Sparte. Der Konzern machte zunächst keine Angaben, wo er Produktionen stilllegt oder zurückfährt. Experten tippten aber wegen der hohen Herstellungskosten auf Hütten in der Karibik. Im Januar hat Alcoa bereits Kürzungen in Spanien, Italien und den USA sowie in seinen Schmelzwerken angekündigt. Der Aluminiumpreis ist zuletzt auf rund 300 Dollar pro Tonne gefallen von mehr als 400 Dollar zur Jahreswende. Der Verbrauch des wertvollen Materials gilt als Konjunkturbarometer: Vor allem die Flugzeug- und Autobranche verbauen Aluminium.

Datum: 2012-04-10 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_603656

Nicht mehr so stark unter Druck

Der Dax notiert um die Mittagszeit immer noch klar im Minus, auch wenn die Verluste nicht mehr so stark sind wie zu Handelsbeginn. Für Entwarnung ist es aber vermutlich zu früh.

Um bis zu 1,6 Prozent auf 6.667 Punkte ging es für den deutschen Leitindex gleich in der ersten Handelsstunde nach unten. Negative Konjunkturdaten aus den USA und China drücken auf die Stimmung. Laut dem amerikanischen Arbeitsministerium sind im März nur 120.000 neue Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft entstanden und damit deutlich weniger als erwartet. Auch die chinesischen Im- und Exportzahlen sorgten bei Anlegern für Sorgenfalten. Dies deute nicht unbedingt auf eine robuste Verfassung der chinesischen Wirtschaft hin, sagte ein Marktbeobachter. \"Die Gemengelage ist ziemlich ernüchternd\", meinte ein Händler auch mit Blick auf die wieder steigenden Renditen von italienischen und spanischen Staatsanleihen. Bankaktien wie von der Commerzbank und der Deutschen Bank entwickeln sich somit am Dienstag somit überdurchschnittlich schwach – ebenso Autoaktien. BMW hat im März in China knapp 30.600 Fahrzeuge verkauft und damit 41 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die VW-Tochter Audi konnte im März weltweit 143.500 Einheiten absetzen und damit 14 Prozent mehr als vor Jahresfrist – hauptsächlich wegen glänzender Geschäfte in China und den USA.

Datum: 2012-04-10 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_603642

Facebook strebt an die Nasdaq

Dow Jones, nein Danke! Laut Medienberichten hat das soziale Netzwerk Facebook für seinen milliardenschweren Börsengang die Nasdaq ausgesucht. Damit zementiert die Nasdaq ihren Ruf als Heimat der Technologieaktien.

Apple, Google, Microsoft und Intel sind schon da. Nun soll bald auch Facebook Mitglied an der Nasdaq werden und die Liste der erlauchten Hightech-Aktien erweitern. Am Wochenende berichteten mehrere Medien wie die \"Financial Times\", dass das weltgrößte soziale Netzwerk für sein mit Spannung erwartetes IPO die Technologiebörse Nasdaq der New Yorker Börse Nyse vorzieht. Offiziell bestätigt wurden die Presse-Spekulationen (noch) nicht. Die Sprecher von Facebook, der Nasdaq und der Nyse nahmen zu den Medienberichten keine Stellung.

Datum: 2012-04-10 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_603624

Dax kämpft um die 6.700

Seinen Abwärtstrend kann der deutsche Leitindex auch nach Ostern nicht stoppen. Schwache Konjunkturdaten aus den USA und China wirken am Dienstag weiterhin. Dazu kommt die Sorge um die beginnende US-Berichtssaison.

Nach Börsenschluss wird traditionell der Aluminiumgigant Alcoa den Zahlenreigen der US-Großkonzerne beginnen. Nachrichten von Alcoa über die schwache Nachfrage lassen an den Aktienmärkten bereits vorab Sorgenfalten entstehen. Zusammen mit enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten aus der Vorwoche und schwachen Importzahlen aus China vom Dienstag bildet dies eine schwierige Gemengelage, aus der sich der Dax auch am Nachmittag nicht befreien kann. Mit rund 6.700 Punkten rangiert der Index fast 500 Zähler tiefer als beim Jahreshoch, das erst drei Wochen alt ist.

Datum: 2012-04-10 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_603682

Zweite Begutachtung des geständigen Massenmörders

Ein zweites psychatrisches Gutachten hat den geständigen Massenmörder Breivik für zurechnungsfähig erklärt. Ein erstes Gutachten hatte \"paranoide Schizophrenie\" festgestellt. Dies hatte in Norwegen große Entrüstung ausgelöst. Nun ist offen, welchem der beiden Gutachten das Gericht folgen wird

Es war das umfangreichste Gutachten der norwegischen Rechtsgeschichte, das die beiden Psychiater Terje Toerrisen und Agnar Aspaas am Vormittag dem Gericht in Oslo vorlegten. In dem mehr als 300 Seiten dicken Bericht kommen die beiden zu dem Ergebnis, dass \"wir den Angeklagten zum Tatzeitpunkt als nicht psychotisch betrachten. Wir haben keinen Grund, den Inhalt der Untersuchung weiter zu kommentieren, alles Weitere ist jetzt Sache des Gerichts. Die Rechtsmedizinische Kommission soll die Qualität unserer Arbeit bewerten.\" Nach diesem Gutachten ist völlig offen, ob das Gericht diesem Bericht folgt oder jenem, der Ende letzten Jahres veröffentlicht wurde. Darin hatten die Sachkundigen bei Anders Behring Breivik \"paranoide Schizophrenie\" festgestellt und waren zu dem Ergebnis gekommen, dass er wegen schwerer Störungen nicht schuldfähig sei. Klar ist, dass das zweite Gutachten das erste nicht aufhebt.

Datum: 2012-04-10 - Kategorie: Allgemeines - Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/breivik134.html

Kollektive Intelligenz schlägt Dax & Co.

Die Anleger wissen es eben doch besser. Sie haben die weltweiten Börsen auch in den vergangenen Monaten wieder übertrumpft. Das geht aus der aktuellen Bilanz von \"Intelligent Recommendations\" hervor.

Das aktuelle Musterdepot für den Monat März, in das Anlegerentscheidungen eingeflossen sind, hat seit seiner Auflage vor 38 Monaten eine Rendite von 39,8 Prozent erzielt. Damit wurde die Performance der Vergleichsindizes im Aktienmarkt um 17,1 Prozentpunkte geschlagen, sie erreichten im Schnitt einen Wertzuwachs von 22,7 Prozent. Die Anlagefavoriten, die Corvin Schmoller von Intelligent Recommendations aus den Empfehlungen seiner Nutzer herausfiltert, laufen regelmäßig besser als der Aktienmarkt insgesamt. Für die gute Performance seiner Musterdepots, die je nach Anlagehorizont und Risikobereitschaft aufgeteilt sind, haben in den vergangenen Wochen eine Reihe von Einzeltiteln mit besonders gutem Ergebnis gesorgt. Commerzbank überrundet den Dax Der Favorit der \"risikobereiten\" Anleger im Dax war die Commerzbank. Der Titel kommt in den vergangenen zwei Monaten auf eine Performance von 59,3 Prozent. Die Aktie wurde Anfang Januar in das Musterdepot aufgenommen. Der Dax hat im selben Zeitraum 14,4 Prozent dazugewonnen.

Datum: 2012-03-28 - Kategorie: Allgemeines - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_601704

Ryanair Gewinnprognose angehoben

Weniger fliegen, mehr verdienen: Diese Rechnung scheint bei Ryanair voll und ganz aufzugehen. Der irische Billigflieger hat dank des verkleinerten Winterflugplans seine Jahresprognose erhöht. Die Aktie schießt auf ein Vier-Jahres-Hoch.

In der Spitze werden am Montagmorgen 4,30 Euro für eine Ryanair-Aktie gezahlt. Es ist der vorläufige Höhepunkt einer bereits vier Jahre währenden Aufholjagd. Auf Zwölf-Monats-Sicht hat die Ryanair-Aktie Kursgewinne von 16 Prozent einfahren können. Gerade auch im Vergleich mit den Kursverläufen anderer Flug-Aktien können Ryanair-Aktionäre mit der Performance ihres Papiers somit mehr als zufrieden sein. So haben etwa Air-Berlin-Aktionäre auf Jahressicht Kursverluste von 32 Prozent hinnehmen müssen. Mit der heutigen Markierung eines Vier-Jahres-Hochs sendet die Ryanair-Aktie nun ein weiteres technisches Kaufsignal.

Datum: 2012-01-30 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_589320

Razzia bei Wulffs Ex-Sprecher Glaeseker

Durchsuchungen in Niedersachsen, Berlin und Schweiz

Die Wohn- und Geschäftsräume des ehemaligen Sprechers von Bundespräsident Christian Wulff, Olaf Glaeseker, sind durchsucht worden. Auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Hannover durchkämmten Beamte des Landeskriminalamtes die Räume von Glaeseker sowie des Eventmanagers Manfred Schmidt in Wunstorf, Berlin und in der Schweiz. Das teilte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mit. Glaeseker und Schmidt werden Bestechlichkeit beziehungsweise Bestechung vorgeworfen.

Datum: 2012-01-18 - Kategorie: Politik - Quelle: http://www.tagesschau.de/inland/glaesekerrazzia100.html

Anleger setzen auf Erholung der Weltwirtschaft

Überraschend gute Konjunkturdaten aus China, Deutschland und den USA haben die Sorgen über die Schuldenkrise in den Hintergrund gedrängt. Dax & Co kommen deutlich voran.

Der deutsche Leitindex schließt 113 Punkte (1,8 Prozent) höher bei 6.332 und damit nahe bei seinem Tageshöchststand von 6.343 Zählern. Nur zwei Werte notieren im Minus.

Auch der Euro hat am Dienstag zugelegt und ist zeitweise über die Marke von 1,28 Dollar gestiegen. In der Spitze kostete die Gemeinschaftswährung 1,2808 Dollar und damit rund eineinhalb Cent mehr als im Tagestief. Bis zum Börsenschluss gibt der Euro einen Teil der Gewinne wieder ab, notiert mit 1,2740 Dollar aber immer noch im Plus. Händler begründeten dies mit Gewinnmitnahmen.

Steigende Kurse an der Wall Street
Gestützt werden die Kurse in Frankfurt auch von der Wall Street. Dort sorgen nach einem verlängerten Wochenende wegen des Martin-Luther-King-Feiertags vor allem Konjunkturdaten für gute Stimmung. Der Dow Jones-Index notiert bei Börsenschluss in Frankfurt 0,9 Prozent höher bei 12.538 Punkten. Der New Yorker Konjunkturindex gewann im Januar deutlich an Fahrt und stieg von revidiert 8,2 Punkten im Vormonat auf 13,5 Punkte. Analysten hatten nur mit einem Anstieg auf 11,0 Punkte gerechnet.

Datum: 2012-01-17 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_587108

Analyse & Strategie: Börsenpsychologie

Griechenland-Anleihen im Trend
Die Privatanleger beweisen Nerven: Wie die Analyse des Comdirect Brokerage Index zeigt, greifen sie mutig zu Griechenland-Bonds. Außerdem waren im Dezember Bankaktien gefragt.

Anleger kaufen gerne Anleihen, sogar hochspekulative Griechenland-Bonds. Das geht aus den Auswertungen zum monatlich ermittelten Comdirect Brokerage Index für Dezember hervor. Der stieg für Rentenpapiere entsprechend deutlich auf 121,0 Punkte. Steht der Index über 100 Punkten, zeigt er an, dass die Kaufbereitschaft der Kunden zunimmt. \"Bei risikofreudigen Anlegern standen auch Griechenland-Bonds mit kurzen Restlaufzeiten im Fokus, trotz des nach wie vor hohen Ausfallrisikos\", sagt Stefan Wolf von der Comdirect Bank. Liegt der Index unter 100 Punkten, neigen die Anleger dazu, zu verkaufen. Wie im vergangenen November, als der Index für Anleihen bei 79,1 Punkten lag.

Datum: 2012-01-17 - Kategorie: Kategorie wählen - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_585066

Fitch: Französische Bonität für das Jahr 2012 nicht gefährdet

Gute Nachrichten für Frankreich von der Ratingagentur Fitch

Fitch sieht die französische Bonität für dieses Jahr nicht gefährdet. Außerdem gab es auch Positive Meldungen aus Griechenland. Dar der griechische Vize-Finanzminister gestern verlauten ließ, dass die Verhandlungen Griechenlands mit den privaten Gläubigern „an einem zufriedenstellenden Punkt“ seien.

Datum: 2012-01-11 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: www.fitchratings.com

Kritik an Wulff hält an

" Sein Krisenmanagement ist unprofessionell "

In der schwarz-gelben Koalition hält die Kritik an Bundespräsident Christian Wulff an. FDP-Vize Holger Zastrow forderte in der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" von ihm mehr Aufklärung. Die Vorwürfe seien noch nicht komplett ausgeräumt worden. Es sei irritierend, wie Wulff sich scheibchenweise der Wahrheit nähere, "wie er sich entschuldigt und noch mal entschuldigt", sagte der sächsische FDP-Chef, der 2010 für Wulffs Gegenkandidaten Joachim Gauck gestimmt hatte. Aus der Union kommen unterschiedliche Meinungen. Spitzenpolitiker beider Parteien stellten sich hinter Wulff. CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sagte dem "Spiegel", Wulff verdiene trotz "Ungeschicklichkeiten und Fehlern" eine Chance, Vertrauen wieder aufzubauen. CSU-Chef Horst Seehofer erklärte: "Wir stellen uns hinter Menschen in Schwierigkeiten, es sei denn, die Schwierigkeiten sind so groß, dass man das nicht mehr verantworten kann." Das sei bei Wulff nicht der Fall. Zugleich sagte aber der CDU-Bundestagsabgeordnete Marco Wanderwitz dem Magazin: "Mit der scheibchenweisen Aufklärung des Sachverhalts hat sich Christian Wulff keinen Gefallen getan." Der CSU-Abgeordnete Georg Nüßlein kritisierte, Wulffs Krisenmanagement sei nicht professionell - "und seine Kommunikation oft auch nicht".

Datum: 2012-01-08 - Kategorie: Politik - Quelle: ttp://www.tagesschau.de/inland/wulff772.html

Die Nervosität ist zurück

Nach dem freundlichen Start ins neue Jahr gewinnt der Dax in dieser Woche 2,7 Prozent. Doch am Freitag meldet sich die Schuldenkrise zurück und auch der überraschend deutliche Rückgang der Arbeitslosigkeit in den USA kann die Furcht der Anleger nicht zerstreuen.

Nach einem kurzen Plus um 0,9 Prozent auf 6.152 Punkte setzen Gewinnmitnahmen ein und der Dax rutscht bis auf 6.012 Punkte ab. Den elektronischen Handel beendet das Börsenbarometer schließlich 0,6 Prozent tiefer bei 6.057 Punkten. Auch am Abend bleiben die Kurse weiter unter Druck. Wegen der guten US-Arbeitsmarktzahlen hat der Euro am Freitag seine Reise in den Süden fortgesetzt und erstmals seit September 2010 die Schwelle von 1,27 Dollar durchbrochen. Am Abend notiert die Gemeinschaftswährung wieder leicht über 1,27 Dollar. Die sich aufhellende Lage am US-Arbeitsmarkt kann auch die Anleger an der Wall Street nicht wirklich beeindrucken. Nach wie vor überwiegt die Furcht vor einer Eskalation der europäischen Schuldenkrise. Für Großinvestor George Soros hätte ein Zusammenbruch der Eurozone schlimmere Folgen als die Pleite der Bank Lehman Brothers. Am Abend notiert deshalb der Dow Jones-Index der amerikanischen Standardwerte 0,3 Prozent schwächer bei 12.376 Punkten.

Datum: 2012-01-07 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_585148

Die wichtigsten US-Konjunkturindikatoren

US-Bruttoinlandsprodukt (GDP)

Die umfassendste Darstellung der amerikanischen Wirtschaftsleistung bietet das Bruttoinlandsprodukt (Gross Domestic Product). Dieses misst die gesamte inländische Produktion von Sachgütern und Dienstleistungen während einer Periode. Für jedes Quartal gibt es drei Veröffentlichungstermine. Der erste ist der letzte Handelstag des auf das Quartal folgenden Monats, also der Januar, April, Juli und Oktober. Die zweite Schätzung folgt einen Monat, die abschließende Zahl noch einen weiteren Monat später. Die Börsianer achten dabei vor allem darauf, ob die Veränderungsrate des BIP den Erwartungen entspricht. Dabei sind größere Überraschungen selten, so dass die Veröffentlichung gewöhnlich nicht zu größeren Marktbewegungen führt. Zu beachten ist, dass die US-Statistikbehörde die Quartalsveränderung des BIP \"annualisiert\" veröffentlicht. Das heißt, würde die Wirtschaft in demselben Tempo weiterwachsen, ergäbe sich ein Jahreswachstum in Höhe des aktuellen Werts.

Datum: 2012-01-07 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/clickthrough.jsp?key=click_through_483824&index=2

Die wichtigsten US-Konjunkturindikatoren

US-Einkaufsmanagerindizes

Als wichtige konjunkturelle Frühindikatoren gelten die amerikanischen Indizes zur Stimmung der Einkaufsmanager. Deswegen wirken sie oft kursbewegend, insbesondere wenn sie nicht den Markterwartungen entsprechen. Der vom Institute of Supply Management (ISM) ermittelte Index der Einkaufsmanager im Verarbeitenden Gewerbe ergibt sich aus der landesweiten Befragung von mehr als 400 Managern, die mit dem Einkauf für ihre Unternehmen befasst sind. Er gibt ihre Einschätzung der aktuellen Geschäftslage wieder und wird am ersten Handelstag des Monats für den Vormonat veröffentlicht. Werte über 50 Punkten deuten dabei auf eine zunehmende Wirtschaftsaktivität hin. Kurz vorher, am Ende jedes Monats, wird der Einkaufsmanagerindex für den Großraum Chicago veröffentlicht. Dieser gibt in der Regel einen guten Hinweis auf die Entwicklung des nationalen Index. Kurz darauf folgt der ISM-Index für das Dienstleistungsgewerbe, der aber selten größere Kurswirkungen hat.

Datum: 2012-01-07 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/clickthrough.jsp?key=click_through_483824&index=0

Die wichtigsten US-Konjunkturindikatoren

US-Verbrauchervertrauensindizes

Weil der private Konsum über zwei Drittel des US-Bruttoinlandsprodukts ausmacht, erfreuen sich die Stimmungsindikatoren der amerikanischen Verbraucher einer hohen Aufmerksamkeit an der Börse. Die Vertrauensindizes geben einen guten Hinweis auf die Stimmung und damit das künftige Kaufverhalten der Konsumenten. Der Verbrauchervertrauensindex des Forschungsinstituts Conference Board (Consumer Confidence) beruht auf der Befragung von über 3.000 amerikanischen Haushalten über ihre Einschätzung der wirtschaftlichen Lage in ihrer näheren Umgebung im Augenblick sowie auf Sicht von sechs Monaten. Er wird am letzten Dienstag jedes Monats veröffentlicht. Um die Mitte jedes Monats veröffentlicht die Universität Michigan ihren vorläufigen Verbrauchervertrauensindex (Consumer Sentiment), der aus der Befragung von mindestens 500 Haushalten hervorgeht. Ende des Monats folgen die endgültigen Zahlen.

Datum: 2012-01-07 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/clickthrough.jsp?key=click_through_483824&index=1

Anleger verlieren das Vertrauen

Schwache Auftragseingänge der deutschen Industrie im November haben den Dax am Mittag kurz belastet. Auch die esser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktzahlen sorgen nur für ein kurzes Strohfeuer.

Der Dax steigt in der Spitze um 0,9 Prozent auf 6.152, nachdem er zu vor noch ein halbes Prozent im Plus notiert hatte. Die Freude währt jedoch nur kurz und der Leitindex muss seine Gewinne vollständig wieder abgeben und rutscht im Lauf des Nachmittags immer deutlicher ins Minus und nähert sich der Marke von 6.000 Punkten. Gleichzeitig fällt der Euro wie ein Stein auf ein Tagestief von 1,273 Dollar.

Datum: 2012-01-06 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_585070

Die wichtigsten US-Konjunkturindikatoren

US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

Obwohl sie jede Woche veröffentlicht wird, verfolgen sie die Börsianer in bestimmten Phasen mit besonderer Aufmerksamkeit: Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gibt einen Hinweis darauf, wie sich der US-Arbeitsmarkt entwickelt. Sie wird jeweils donnerstags für die vorangegangene Woche veröffentlicht. Naheliegenderweise ist es desto besser, je geringer die Zahl ausfällt. Aussagekräftiger als die wöchentliche Ziffer ist der Vierwochendurchschnitt, der schon klarere Schlüsse auf die Tendenz am Arbeitsmarkt zulässt. Bei Werten unter 350.000 erwarten Experten generell einen Rückgang der Arbeitslosenzahl.

Datum: 2012-01-06 - Kategorie: Politik - Quelle: http://boerse.ard.de/clickthrough.jsp?key=click_through_483824&index=3

US-Konjunkturindikatoren

US-Arbeitsmarktdaten

Die zu Anfang jedes Monats veröffentlichten Daten zum amerikanischen Arbeitsmarkt spielen eine herausragende Rolle an der Börse. Eine große Furcht ist nämlich in Zeiten des Aufschwungs die einer \"Jobless Recovery\", also einer Konjunkturerholung ohne die entsprechende Schaffung neuer Stellen, was den extrem wichtigen Konsum hemmen würde. Die vom US-Arbeitsministerium veröffentlichten Daten zur \"Employment Situation\" bestehen insbesondere aus der Arbeitslosenquote und der Zahl der neu geschaffenen Stellen des Vormonats. Bemerkenswerterweise haben die Daten zum deutschen Arbeitsmarkt in der Regel einen weitaus geringeren Einfluss auf die deutsche Börse.

Datum: 2012-01-06 - Kategorie: Politik - Quelle: boerse.ard.de/clickthrough.jsp?key=click_through_483824&index=4

COT-Report: Silberspekulanten sehen deutlichen Trend nach oben

Laut dem Commitments of Traders Report der CFTC der Optimismus der Spekulanten vor allem bei Silber zu.

Der veröffentlichte Wochenbericht zeigte einen Anstieg, von plus 3 Prozent, im Zeitraum vom 27. Dezember bis 3. Januar, der Anzahl offener Kontrakte (Open Interest). Das ist ein Anstieg von 103.993 auf 107.101 Kontrakte. Der wachsende optimismus der Anleger war jedoch lediglich bei großen Spekulanten zu beobachten, wobei kleine Spekulanten eher skeptischer wurden.

Datum: 2012-01-06 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: www.sainvest.de

US-Jobdaten signalisieren Erholung

Die freundliche Entwicklung am US-Arbeitsmarkt verfestigt sich. Der entsprechende monatliche Bericht fiel unerwartet stark aus. Der Devisenmarkt reagierte heftig: Der Euro stürzte ab.

Der US-Arbeitsmarktbericht deutet eine überraschend freundlichere Entwicklung der US-Konjunktur an. Im Dezember wurden außerhalb des Landwirtschaftssektors 200.000 neue Stellen geschaffen. Experten hatten im Schnitt nur mit 155.000 Stellen gerechnet. Die Arbeitslosenquote sinkt auf 8,5 Prozent, die Konsensschätzung hatte 8,7 prognostiziert.

Datum: 2012-01-06 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_585068

Chinesischer Notenbanker rät zu Gold

Nicht einmal zwei Prozent ihrer Devisenreserven halten die Chinesen in Form von Gold. Der Analysechef der Notenbank appelliert an seinen Arbeitgeber: Das ist zu wenig.

China soll zur Absicherung und Diversifizierung seiner Währungsreserven in Gold investieren. Das rät der Leiter der Analyseabteilung der Notenbank in Peking seinem Arbeitgeber in einem Gastbeitrag in der Ausgabe der \" Financial News \" vom Montag, einer von der chinesischen Notenbank veröffentlichten Zeitung

Datum: 2012-01-03 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://www.boerse-online.de/devisen/nachrichten/meldungen/:Devisenmarkt--Chinesischer-Notenbanker-raet-zu-Gold/632811.html

Durststrecke für den Euro und kein Ende absehbar

Die Gemeinschaftswährung ist seit Beginn der Schuldenkrise um zehn Prozent gefallen. Die Aussichten für das nächste Jahr sind trübe: Weiten Teilen Europas droht eine Rezession.

Der Euro beendet das Jahr 2011 mit einem kräftigen Verlust gegenüber dem Dollar. Nach zwei Jahren Euro-Krise hat die Gemeinschaftswährung rund zehn Prozent ihres Werts eingebüßt. Noch härter traf es den DAX: Der deutsche Leitindex verlor allein in diesem Jahr 15 Prozent. Auch 2012 erwarten Analysten alles andere als ein Kursfeuerwerk. \"Die Gesamtlage spricht dafür, weiterhin vorsichtig zu bleiben\", sagt Christian Jasperneite, Volkswirt bei MM Warburg, der Nachrichtenagentur Reuters. eben der ungelösten Schuldenkrise lasten die Vorboten einer Rezession auf den Märkten. Zwar geht der Sachverständigenrat der Bundesregierung davon aus, dass die deutsche Wirtschaft 2012 um 0,5 Prozent wächst. Nach Einschätzung der Wirtschaftsweisen Beatrice Weder di Mauro ist ein Einbruch aber nicht auszuschließen: Wenn die Schuldenkrise eine Stagnation im Welthandel auslöse, sei \"auch ein Schrumpfen der Wirtschaft um 0,5 Prozent möglich\", sagte das Mitglied des Sachverständigenrats der \"Bild-Zeitung\". Entscheidend für das Schicksal der Euro-Zone dürfte die weitere Entwicklung in Italien sein. Seit dem Amtsantritt des neuen Ministerpräsidenten Mario Monti und der Verabschiedung eines 30 Mrd. Euro schweren Sparpakets sind die Refinanzierungskosten des hoch verschuldeten Landes zwar gesunken. Für einen Zehnjahreskredit zahlte Rom bei einer Anleiheauktion am Donnerstag aber immer noch 6,98 Prozent Zinsen - dieses Niveau gilt langfristig als untragbar.

Datum: 2011-12-30 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://www.boerse-online.de/devisen/nachrichten/meldungen/:Schuldenkrise--Durststrecke-fuer-den-Euro-und-kein-Ende-absehbar/632920.html

Diamanten schlagen Gold

Viele Analysten erwarten einen deutlichen Preisanstieg für die Edelsteine. Als Grund nennen sie vor allem die gestiegene Schmucknachfrage in Asien. Die Experten trauen Diamanten sogar mehr zu als Gold.

Analysten glauben, dass sich Diamanten in den kommenden Jahren stärker verteuern werden als Gold. Sie begründen ihre Einschätzung damit, dass Chinesen, Inder und Araber mehr Geld für Luxusprodukte ausgeben werden. Hinzu kommt, dass sich das Angebot an Diamanten verknappt. So erwartet Edward Sterck, Analyst bei BMO Capital Markets in London, dass der durchschnittliche Preis für ungeschliffene Rohdiamanten im neuen Jahr um neun Prozent auf 145 Dollar je Karat steigen wird. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm. Für 2013 geht Sterck von einem Anstieg um 1,4 Prozent aus, für 2014 von weiteren 4,8 Prozent. 2015 und 2016 wird der Preis nach seiner Voraussage um 2,6 sowie 3,2 Prozent zulegen. Diamant Diamant Ganz anders dagegen die Prognosen der Analysten für den Goldpreis: Hier rechnen sie einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge im Schnitt damit, dass Gold 2012 zunächst zwar um 19 Prozent teurer wird, der Preis ab 2013 aber sinkt. Die Feinunze (31,1 Gramm) kostet aktuell rund 1535 Dollar. \"Der aktuelle Goldpreis spiegelt die Fundamentaldaten von Angebot und Nachfrage nicht wider\", sagt Rob Henderson, Chefökonom bei der National Australia Bank in Sydney. \"Er spiegelt vielmehr eine künstliche Nachfrage nach Gold als Absicherung und für Werterhalt bei Inflation wider. Der Markt ist daher irgendwann fällig für eine Korrektur\", sagt er. Die Nachfrage nach Diamanten werde dagegen wegen der wachsenden Mittelschicht in China und Indien bis 2020 doppelt so stark zunehmen wie das Angebot, heißt es in einer Studie von Bain & Co. Aus den beiden Boomländern sowie aus Nahost stammten bis 2015 rund 40 Prozent der weltweiten Nachfrage, erwartet der Rohstoffkonzern Anglo American. 2005 habe der Anteil bei rund acht Prozent gelegen. Anglo American gehören 85 Prozent des weltgrößten Diamantenkonzerns De Beers mit Sitz in Johannesburg. Die weltweite Diamantennachfrage wird laut Bain jährlich um 6,4 Prozent steigen und 2020 bei rund 247 Millionen Karat liegen. Dagegen werde die Produktion von 133 Millionen Karat 2010 nur um jährlich 2,8 Prozent auf 175 Millionen Karat wachsen. \"Wir gehen davon aus, dass die Schwellenländer, allen voran Indien und China, die Nachfrage nach Diamanten in den kommenden Jahren antreiben werden, während sich die Nachfrage aus den Industriestaaten moderater entwickeln wird\", sagt auch Wladimir Sergiewski, Analyst bei Finam Investment in Moskau. Auf der Angebotsseite werde die Inbetriebnahme neuer Minen größtenteils von der Erschöpfung alter Minen aufgewogen werden, fügt er an.

Datum: 2011-12-30 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: http://www.boerse-online.de/rohstoffe/nachrichten/meldungen/:Rohstoffe--Diamanten-schlagen-Gold/632914.html

Deutsche Bank

Deutsche Bank noch mit Potenzial nach oben

Trotz der anhaltenden Nervosität an den Märkten sowie der angekündigte des Komplett-Rückzugs von Josef Ackermann zeigt sich die Deutschen Bank Aktie heute sehr robust. Ein Grund hierfür ist auch, dass die Experten von Goldman Sachs noch reichlich Kurspotenzial sehen. Durch die Einstufung von Goldman Sachs der Deutschen Bank auf Neutral, wurde das Kursziel mit 39,00 Euro bestätigt, wodurch sich Aufwärtspotenzial von mehr als 30 Prozent vom aktuellen Kursniveau errechnet. Analyst Jernej Omahen erklärte, die Reduzierung der Anleihebestände in den GIIPS-Staaten (Griechenland, Irland, Italien, Portugal und Spanien) seitens der wichtigsten Instituten sei derzeit eines der Highlights der Berichtssaison zum dritten Quartal. Omahen hob seine Gewinnerwartungen für die Deutsche Bank für 2011 um 4,4 Prozent an.

Datum: 2011-11-16 - Kategorie: Wirtschaft - Quelle: www.sainvest.de

QSC lässt Schlagkraft missen

Mit DSL-Anschlüssen lässt sich kein Geld verdienen, auf dem Markt tobt ein ruinöser Preiskampf. Deshalb setzt QSC lieber auf T-Dienstleistungen. Doch ob das genug bringt? Die Börse verliert die Geduld.

Die QSC-Aktie kommt einfach nicht auf die Beine. Kurz sah es zu Jahresanfang nach einem Erstarken des Papiers aus, der Aktienkurs schoss 25 Prozent in die Höhe bis auf 2,62 Euro Anfang Februar. Doch als im März der Ausstieg von Baker Capital als Großaktionär bekannt wurde, war es mit der Euphorie vorbei. Die Anteilsscheine sackten unter die Marke von zwei Euro. Und da dümpeln sie nun. Heute ging es nach Vorlage der neuen Quartalsbilanz nochmal abwärts. Der Kurs sackte zeitweise bis auf 1,65 Euro, das ist ein Tagesminus von 13 Prozent. Und ein neues Zwischentief. Zuletzt war der Kurs vor anderthalb Jahren so tief.

Datum: 0000-00-00 - Kategorie: Kategorie wählen - Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_608396

ZEW: Die Aussichten trüben sich ein

Dämpfer für die erfolgsverwöhnte deutsche Wirtschaft. Der ZEW-Indikator signalisiert eine zunehmend skeptische Erwartungshaltung bei den befragten Finanzexperten. Er fällt im Mai nach zuvor fünf Anstiegen in Folge zurück.

Der ZEW-Index verliert im Mai 12,6 Zähler auf 10,8 Punkte und fällt damit deutlich schwächer aus, als im Vorfeld von Experten prognostiziert. Analysten hatten das ZEW-Barometer bei 19 Punkten erwartet. Die Lage wurde von den insgesamt 300 vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung befragten Finanzmarktexperten allerdings überraschend besser eingeschätzt als erwartet. Der Erwartungswert stieg auf 44,1 nach zuvor 40,7 Punkten.

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Wissen die Gold-Spekulanten mehr?

Der Goldpreis hat am Freitag das größte Kursplus seit Januar 2009 verzeichnet. Auch zu Wochenbeginn kann sich das Edelmetall klar über der Marke von 1.600 Dollar halten. Für manche Marktbeobachter lässt das nur einen Rückschluss zu.

Ganz offensichtlich preist der Goldmarkt bereits weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen der Fed, im Finanzjargon auch als QE3 bekannt, ein. \"In der Vergangenheit hat der Goldmarkt schon öfters derartige Fed-Maßnahmen ein paar Tage vor dem breiten Aktienmarkt \'gerochen\'\", schreibt Michael Schulte auf seinem Blog \"Mr-Market\". \"Insofern wäre ich nun nicht überrascht, wenn wir auch am Aktienmarkt in den nächsten Tagen/Wochen einen dramatischen Short-Squeeze erleben, der durch Gerüchte um Notenbank-Maßnahmen ausgelöst wird\", so der Blogger.
QE3 schon im Juni? Schon am vergangenen Donnerstag hatte Bill Gross, Fondmanager des weltweit größten Rentenfonds Pimco, nach schlechten Zahlen auf dem privaten Arbeitsmarkt über eine dritte Runde des \"Quantitative Easing\"-Programms spekuliert. Bereits auf dem nächsten geldpolitischen Treffen im Juni könnte ein solcher Schritt beschlossen werden, sagte Gross in einem Interview mit CNBC. Die Wahrscheinlichkeit dafür liege bei 60 Prozent. Thomas Amend, Analyst bei HSBC, rechnet hingegen im Juni noch nicht mit neuen Maßnahmen. Verbal könnte Ben Bernanke aber bereits durchaus aktiv werden, so der Aktienstratege.

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Die besten Forex Broker im Vergleich

So findet jeder Forex Trader den richtigen Forex Broker

Um seine Transaktionen am Forex Markt zu tätigen, nimmt der Devisenhändler vorwiegend die Dienstleistungen eines Forex Brokers in Anspruch. Oft werden hierfür auch die Bezeichnungen Devisenbroker, Währungsbroker oder auch „Discountbroker für Währungen“ benutzt. Doch was genau ist ein Forex Broker? Ein Forex Broker ist ein Freiberufler oder eine Firma, die als Partner der Devisenhändler ihre Kauf- und Verkaufsaufträge durchführt. Der Broker verdient sein Geld, indem er entsprechende Provisionen für seine Dienste berechnet: Beim Handel mit Devisen ist es der Spread (die Kursdifferenz zwischen dem Geldkurs und dem Briefkurs). Bekanntlich geht es beim Devisenhandel um ein hoch spekulatives Geldgeschäft, bei dem zum einen außergewöhnlich hohen Gewinne erzielt werden können, zum zweiten auch bittere Verluste möglich sind. Um so mehr gilt es hierbei: um einen Forex Broker als Partner, dem Privatkapital anvertraut wird, zu wählen, muss der Devisenhändler die Qualität und die Transparenz der Dienste der Forex Broker testen können. Was ist bei der Auswahl eines Forex Brokers im Internet zu berücksichtigen? Beim Vergleich verschiedener Forex Broker gilt grundsätzlich das Prinzip - wie in jedem anderen Bereich auch - an erster Stelle das Preisleistungsverhältnis eines jeden Forex Brokers zu ermitteln: ganz nach dem Motto „was wird von ihm angeboten und was kostet es bei ihm“! Mit anderen Worten, zu berücksichtigen sind seine Leistungspalette (bzw. Features und Produkte) sowie die entsprechenden Konditionen bzw. die dafür zu entrichtenden Gebühren. Außerdem ist es beim Vergleich des gesamten Servicespektrums wichtig, zwischen dem Grundservice bzw. Mussservice und den Extras bzw. Zusatzleistungen und Sonderservice zu unterscheiden. Denn zu viel Extras und zu wenig Grundservice sind keine vorteilhafte Kombination. Weitere Kriterien die für einen Forex Broker Vergleich wichtig sind, haben wir in der nachfolgenden Auflistung aufgeführt. Die wichtigsten Stichpunkte und entscheidende Kriterien sind: • Werden dem Einsteiger optimale Möglichkeiten eingeräumt, sich auf dem Gebiet Forex Handel einzuarbeiten, Grundkenntnisse und Erfahrungen zu sammeln, stehen ihm Onlineseminare, Glossare und FAQ zur Verfügung • Werden hilfreiche Demo Accounts (mit Spielgeld) oder Test Accounts (mit einem minimalen Geldeinsatz) angeboten und wenn, unter welchen Bedingungen und zu welchen Konditionen • Welche für den Forex Markt relevanten Informationen, Fakten, Daten, News und Analysen werden angeboten • Welche und wie viele Devisenpaare werden gehandelt, werden nur die „klassischen“, oder auch „exotische“ Währungen zum Handel angeboten • Wie schnell werden die Kauf- und Verkaufsaufträge ausgeführt, werden außerdem automatische Ausführungen angeboten • Wie hoch sind die Spreads • Wie hoch ist der maximale Hebel, der eingesetzt werden kann • Wie sehen die Konditionen und Kosten eines Live Accounts bzw. Managed Accounts aus • Wie hoch ist die minimale Margin (die zu hinterlegende Sicherheitssumme) für die einzelne Währung, wie oft wird sie geändert und nach welchen Kriterien • Wie hoch ist die minimale Einzahlung (bzw. die minimale Depotgröße), die als Startkapital gefordert wird • Wie sieht es mit der Datensicherheit aus • Wie sieht es mit der Bedienbarkeit für den Kunden aus • Welche Handelssoftware wird eingesetzt, wie oft wird sie aktualisiert Neben den eigenen Tests anhand der Demo Accounts, kann der Forex Trader die Ergebnisse der Vergleiche zwischen allen getesteten Forex Broker auf einschlägigen Vergleichsportalen, sowie auf Foren die Erfahrungen von anderen Forex Trader nutzen. Wir werden Forex Broker auf Herz und Nieren testen und dadruch eine wirklich unabhängige Quelle sein.

Datum: 0000-00-00 - Kategorie: Allgemeines - Quelle: http://www.forextimes.de/broker